Der Präsident Tschechiens fordert die Schaffung eines umfassenden Wiederaufbauplans für die Ukraine.
Der tschechische Präsident Petr Pavel ist der Meinung, dass zur Wiederherstellung der Ukraine ein Aktionsplan mit Nordamerika und Europa erforderlich ist. Er äußerte sich bei einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit der Schweizer Präsidentin Viola Amherd.
Pavel ist der Ansicht, dass der Plan eine Perspektive für die Ukraine darstellen wird und nur wenn die Menschen über die Projekte Bescheid wissen, an denen sie beteiligt sein können, können diejenigen, die aus Angst vor einem Krieg mit Russland aus dem Land emigriert sind, bei der Wiederherstellung helfen. Der Präsident verglich diesen Plan mit dem Marshall-Plan zur Wiederherstellung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg.
Petr Pavel ist der Meinung, dass ein Schutzsystem aufgebaut werden muss, das menschliche Verluste verhindert und die Ukraine attraktiv für ihre Bürger macht. Er betonte, dass die Ukrainer in ihrem Land die gleichen Chancen sehen sollten wie in westlichen Ländern.
Die Schweizer Präsidentin Viola Amherd erklärte, dass die Schweiz bereit ist, bei der Lösung des Konflikts zu helfen, und unterstrich die Bedeutung der Einhaltung des Völkerrechts und der UN-Charta. Sie ist der Ansicht, dass die Perspektiven des Friedens und des Wiederaufbaus der Ukraine strategisch wichtig für die Schweiz und ganz Europa sind.
Lesen Sie auch
- Putins Behauptung zu Kostjantyniwka entlarvt: Ukrainische Armee und Selenskyj widersprechen
- Ungarn gibt Blockade auf: Neues Kapitel für die EU-Annäherung der Ukraine
- Dringender Appell an Merz: Selenskyj fordert Patriot-Raketen für die Ukraine
- 250 Jahre USA: Trump macht den Nationalfeiertag zur persönlichen Bühne – Historiker ziehen Vergleiche zu 1976
- 11 Jahre seit der Reform der ukrainischen Polizei: Selenskyj verleiht Officers am Nationalen Polizeitag Auszeichnungen
- EU stimmt am 8. Juli über sechstes Verhandlungskapitel für Ukraine ab

