Lebenslanges Verbot für Schiedsrichter gefordert: Präsident von Inhulets unterstützt Polissja.
Stellungnahme von Oleksandr Poworoznjuk zur Partie zwischen Polissja und Dynamo
Nach Angaben von Novyny.live: Oleksandr Poworoznjuk, Präsident des Fußballklubs Inhulets, äußerte sich zum Spiel des 19. Spieltags der ukrainischen Premjer-Liha zwischen Schytomyrs Polissja und Dynamo Kiew, das 1:2 endete. In seiner Erklärung schloss er sich den Forderungen des Klubs aus Schytomyr an, die Arbeit der Unparteiischen – insbesondere von Schiedsrichter Denys Schurman – zu überprüfen. Dieses Duell gilt als richtungsweisend im Kampf um die Europapokal-Plätze.
Polissja hatte daraufhin die Ukrainische Assoziation des Fußballs (UAF) aufgefordert, die Leistung des Referees zu bewerten, was in der Fußballgemeinschaft für erhebliche Diskussionen sorgte. Der Vorfall verdeutlicht, wie stark umstrittene Entscheidungen den weiteren Saisonverlauf beeinflussen können.
„Ich möchte mich an die Fußballgemeinschaft wenden und bitten, den Fußballklub Polissja zu unterstützen. Was in der Partie gegen Dynamo Kiew passiert ist, war unfair. Ich fordere, Konsequenzen zu ziehen und die Frage eines lebenslangen Ausschlusses des Schiedsrichters zu prüfen.“ Oleksandr Poworoznjuk
Die Forderung nach einem möglichen lebenslangen Verbot unterstreicht die Schwere des Vorfalls und dessen potenzielle Auswirkungen auf die Meisterschaft. Die Initiative des Klubs aus Schytomyr hebt hervor, wie entscheidend gerechte Schiedsrichterleistungen für den Ausgang von Spielen sind.
Konsequenzen für den ukrainischen Fußball
Diese Angelegenheit könnte weitreichende Folgen für die ukrainische Fußballszene haben, da die Qualität der Schiedsrichter seit jeher kontrovers diskutiert wird. Sollte die UAF den Forderungen von Polissja nachkommen und die Arbeit des Unparteiischen überprüfen, könnte dies zu einer verstärkten Fokussierung auf die Schiedsrichterleistungen im ukrainischen Fußball führen und das Vertrauen in die Unparteiischen sowie deren Entscheidungen beeinflussen. Derartige Vorfälle könnten zudem als Impuls für eine Reform des Schiedsrichterwesens im Land dienen.
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