Kein Treffen in Sicht: Moskau ignoriert Selenskyjs G7-Vorschlag und stellt eigene Bedingung.
Diplomatische Initiative ohne Erfolg: Ukrainischer Vorstoß für Gipfeltreffen mit Putin
Nach Angaben von Novyny.live: Die Ukraine hatte vorgeschlagen, dass sich Präsident Wolodymyr Selenskyj und Russlands Staatschef Wladimir Putin am Rande des G7-Gipfels treffen sollten. Das Treffen der sieben führenden Industrienationen war vom 15. bis 17. Juni 2023 im französischen Évian-les-Bains geplant. Doch aus Moskau kam keine offizielle Antwort auf diese Anfrage – der Kreml ließ das Angebot einfach unbeantwortet.
Nach Angaben aus dem ukrainischen Präsidialamt war der Vorschlag für ein Gespräch bereits vor geraumer Zeit über verschiedene Kanäle übermittelt worden. Man habe Vermittler, Diplomaten und sogar Geheimdienste eingeschaltet. Dennoch blieb eine klare Reaktion aus Russland aus. Stattdessen forderte Kreml-Sprecher Juri Uschakow die ukrainische Delegation auf, ‚nach Russland zu kommen‘ – eine deutliche Bedingung, die ein Treffen nur auf russischem Boden vorsieht.
Dieser Kommentar untermauert die Haltung des Kremls, die auf einem Treffen mit Putin ausschließlich in Russland besteht. - Juri Uschakow
Festgefahrene Fronten und internationale Kontakte
Bemerkenswert ist, dass am 14. Juni 2023 ein Telefonat zwischen Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump stattfand. Dieses Gespräch könnte die aktuelle Lage und mögliche Auswege aus dem Konflikt zum Thema gehabt haben. Trotz dieser diplomatischen Bemühungen bleibt die Situation jedoch angespannt, und die Aussichten auf ein direktes Treffen der beiden Staatsführer erscheinen derzeit äußerst gering.
Die Weigerung des Kremls, sich im Rahmen des G7-Gipfels zu treffen, zeigt die anhaltende Eiszeit zwischen Kiew und Moskau. Sie macht deutlich, dass die diplomatischen Initiativen beider Seiten bislang keine nennenswerten Fortschritte in den Verhandlungen gebracht haben. Die Telefonate mit internationalen Größen wie Donald Trump unterstreichen zwar das weltweite Interesse an einer Konfliktlösung, konkrete Ergebnisse bleiben aber vorerst aus.
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