Putin traf sich mit den Emissären der USA: Was bedeuten die neuen Bedrohungen für Europa.
Nach Angaben von ТСН: Am 2. Dezember traf sich Wladimir Putin in Moskau mit Steve Witkoff und Jared Kushner. Zu Beginn der Verhandlungen machte er eine öffentliche Erklärung und warnte Europa, dass der Kreml im Falle eines "Beginns des Krieges gegen Russland" bereit sei, zu antworten.
Erklärung des Politikwissenschaftlers
Der Politikwissenschaftler und Leiter des Zentrums für Analyse und Strategien, Igor Tsalenko, stellte fest, dass solche Erklärungen des Kremls auf einen Verzicht auf frühere Vereinbarungen hindeuten, die in Genf und Florida getroffen wurden. Seiner Meinung nach muss Putin die 28 Punkte des "Friedensplans", die von den USA vorgeschlagen wurden, so weit wie möglich wiederherstellen.
„Im Kreml versuchen sie, Europa und die Ukraine aus dem Friedensprozess zu drängen und die Verhandlungen ausschließlich den USA zu überlassen. In einem solchen Dreieck USA-Russland-China will er die Billigung seiner territorialen Errungenschaften, einschließlich der vorübergehend besetzten Gebiete der Ukraine, erhalten“,
— erklärte der Politikwissenschaftler.
Mögliche Folgen der Verhandlungen
Tsalenko fügte auch hinzu, dass Witkoff nach dem Treffen plant, ein Gespräch mit Präsident Selenskyj zu führen, um die Position Moskaus zur "Unzulässigkeit" früherer Vereinbarungen zu übermitteln.
Es besteht das Risiko, dass die USA Putin parallel vorschlagen könnten, einen Teil der besetzten Gebiete Donbass und die Krim de facto als russisch anzuerkennen. Es ist jedoch noch unklar, ob dieses Angebot während der Verhandlungen besprochen wird.
Aussichten des Verhandlungsprozesses
Die Verhandlungen mit den amerikanischen Vertretern bleiben derzeit auf der Ebene der Synchronisation, und eine Teilnahme der Ukraine an zukünftigen Vereinbarungen ist nicht ausgeschlossen. Es besteht jedoch das Risiko, dass der Kreml versuchen könnte, Entscheidungen ohne die Teilnahme Kiews und der EU zu treffen.
Tsalenko betonte auch die Wichtigkeit, dass die amerikanische Seite Gerüchte über mögliche Blockaden oder Verzögerungen bei der Lieferung von Waffen für die Ukraine widerlegt, da dies entscheidend für das Vertrauen im Rahmen des PURL-Programms ist.
Zusätzliche Informationen zu den Verhandlungen
Wir erinnern daran, dass Witkoff und Kushner während des Treffens die Einzelheiten des amerikanischen Friedensplans für die Ukraine besprochen haben. Laut dem Assistenten von Putin, Juri Uschakow, hat die amerikanische Seite vier zusätzliche Dokumente zum 27-Punkte-Plan des US-Präsidenten zur Beilegung des Krieges vorgelegt.
Uschakow betonte, dass es derzeit keinen einheitlichen "Kompromissvorschlag" für den Plan gibt, und Moskau die erhaltenen Vorschläge als heterogen beurteilt: Ein Teil wird als akzeptabel angesehen, während der andere für Russland inakzeptabel ist.
Diese Verhandlungen könnten entscheidend für die weitere Entwicklung der Beziehungen zwischen den USA, Russland und der Ukraine werden. Beobachter verfolgen aufmerksam, wie sich eine mögliche Änderung der Position der USA auf den Kommunikationskanal zwischen Moskau und Kiew sowie auf die Sicherheitslage in der Region auswirken wird.
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