Russland plant Raketenstarts von „Plesetsk“: Hintergründe zur Mission „Rasswet“.
Geplante Trägerraketenstarts
Nach Angaben von Espreso.tv: Im Rahmen der Vorbereitungen für die Mission „Rasswet“ sollen zwischen dem 11. Juli 21:00 UTC und dem 16. Juli 21:00 UTC 2024 eine oder zwei Trägerraketen vom Kosmodrom „Plesetsk“ abheben. Dieses Vorhaben ist Teil eines größeren Projekts, das der russische Präsident Wladimir Putin angekündigt hat: den Aufbau einer Satellitenkonstellation im niedrigen Orbit, die zur Steuerung schwerer Drohnen dienen soll.
Bereits im Jahr 2023 wurden die ersten drei Satelliten der „Rasswet“-Gruppe ins All gebracht. Im Mai 2024 startete von „Plesetsk“ aus eine weitere Mission mit drei Prototypen unter der Bezeichnung „Rasswet-2“. Diese Schritte sind Teil eines ehrgeizigen Gesamtplans, der für Russland folgende Satellitenstarts vorsieht:
- 156 Satelliten im Jahr 2024;
- 292 Satelliten im Jahr 2027;
- 318 Satelliten im Jahr 2028.
Darüber hinaus brachte das „Büro 1440“ am 23. März 2026 bereits 16 Satelliten in den Orbit. Laut Informationen von Robert „Madjar“ Browdi verfügen russische Entwickler inzwischen über Prototypen, die mit dem „Starlink“-System vergleichbar sind. Diese Technologien zielen nicht nur auf die Drohnensteuerung ab, sondern sollen auch eine neue Qualität der Kommunikation ermöglichen.
Auswirkungen auf die Raumfahrttechnologie
Die geplanten Starts von „Plesetsk“ unterstreichen Russlands intensive Aktivitäten im Bereich der Raumfahrttechnik und den Ausbau satellitengestützter Systeme.
Die Satellitenmissionen des „Rasswet“-Projekts verdeutlichen die wachsenden Ambitionen Russlands in der Raumfahrt, insbesondere im Hinblick auf moderne Technologien für militärische und zivile Zwecke. Der Aufbau einer Satellitenkonstellation zur Drohnensteuerung und verbesserten Kommunikation könnte die operativen Fähigkeiten des Landes in verschiedenen Bereichen – von der Verteidigung bis zur Kommunikationstechnik – erheblich stärken. Dies zeigt auch den internationalen Wettbewerb um die Vorherrschaft bei innovativen Weltraumanwendungen, bei dem Nationen versuchen, sich durch neueste Entwicklungen einen Vorteil zu sichern.
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