Putin verliert Verbündete: Warum Iran und Venezuela vom Kreml enttäuscht sind.

Putin verliert Verbündete: Warum Iran und Venezuela vom Kreml enttäuscht sind
Putin verliert Verbündete: Warum Iran und Venezuela vom Kreml enttäuscht sind

Verlust der Unterstützung strategischer Partner

Nach Angaben von TSN.ua: Wladimir Putin verliert die Unterstützung strategischer Partner im Kontext des Krieges in der Ukraine, insbesondere von Iran und Venezuela. Venezolanische Eliten haben ihre Enttäuschung über unzureichende russische Unterstützung zum Ausdruck gebracht, um sich gegen Bedrohungen zu verteidigen, während Iran mit inneren Protesten und externen Herausforderungen konfrontiert ist.

Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, hat sich auf den Krieg in der Ukraine konzentriert, was, so sagen venezolanische Beamte, zu erheblichen Problemen in den Beziehungen zu Moskau geführt hat. Der venezolanische Führer Nicolás Maduro und sein Umfeld betrachten diese Beziehungen im Sicherheitsbereich als 'Papiertiger'. Die Ergreifung Maduros durch amerikanische Kräfte war ein Schock für venezolanische Eliten, da sie annahmen, dass russische Geheimdienste zusammen mit kubanischen die Bedrohung seiner Festnahme erkennen könnten. Die Fakten sprechen jedoch dafür, dass diese Dienste keine Bedrohungen festgestellt haben.

Darüber hinaus beklagt Venezuela Mängel in den russischen Luftabwehrsystemen S-300 und Buk-M2, was ebenfalls das Vertrauen in russische Militärtechnologien untergräbt. Wichtig ist, dass Russland Venezuela nicht die notwendige technische Unterstützung geboten hat, was das Gefühl der Enttäuschung unter den venezolanischen Eliten weiter verstärkt.

Anspannung in Iran

Gleichzeitig ist die Situation in Iran, wo der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei an der Macht ist, ebenfalls angespannt. Im Land gibt es weiterhin Proteste, die das Regime von Khamenei bedrohen. Russische Militärtransportflugzeuge haben begonnen, häufige Flüge nach Teheran durchzuführen, was auf Versuche Moskaus hindeuten könnte, die Beziehungen zu Iran zu stärken, jedoch verringern die internen Probleme in Iran das allgemeine Gefühl von Instabilität nicht.

Insgesamt stehen autoritäre Regime, die zuvor von ihren engen Beziehungen zum Kreml profitierten, vor einem Mangel an russischer Unterstützung, wenn dies am wichtigsten war, wie Bloomberg feststellt. Diese Situation könnte auf einen schrittweisen Verlust des Einflusses Russlands auf der internationalen Bühne hindeuten, insbesondere unter seinen traditionellen Verbündeten.

Der Verlust der Unterstützung von Iran und Venezuela weist auf wachsende Probleme Russlands in der Außenpolitik hin, was zu einer weiteren Verschärfung der Situation in der Region führen könnte. Diese Ereignisse demonstrieren, dass autoritäre Regime, die einst auf die Unterstützung des Kremls gehofft hatten, beginnen, die Effektivität der russischen Strategien im Sicherheitsbereich in Frage zu stellen. Dies könnte somit zu neuen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen sowohl für die betreffenden Länder als auch für Russland insgesamt führen.


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