Selenskyj und Rutte beraten in Brüssel über neue Luftabwehr für die Ukraine.
Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und NATO-Generalsekretär
Nach Angaben von UATV: Bei einem Gespräch in Brüssel stand die Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung im Mittelpunkt. Wolodymyr Selenskyj und NATO-Generalsekretär Mark Rutte erörterten, wie die Abwehrsysteme weiter ausgebaut werden können. Der ukrainische Präsident betonte, dass eine US-Lizenz zur eigenen Raketenproduktion für die Sicherheit des Landes entscheidend sei.
Selenskyj erklärte: 'Wir haben besprochen, was wir mit den Partnern beim G7-Gipfel umsetzen wollen. Am wichtigsten ist die Arbeit an unserer Verteidigung und die Beschaffung von US-Lizenzen zur Herstellung von Luftabwehrsystemen.'
Zudem forderte er schnellere Lieferungen von Anti-Raketen-Systemen. 'Es ging um die Auffüllung des PURL mit neuen Beiträgen. Dieses Programm rettet Leben, und daher müssen die Lieferungen von Abfangraketen so schnell wie möglich erfolgen', so der Präsident weiter. Derzeit laufen zudem Gespräche mit Verteidigungsministern aus Großbritannien und Deutschland.
Nächste Schritte und internationale Unterstützung
Im Rahmen des Besuchs sind weitere Beratungen mit den Verteidigungsministern Großbritanniens und Deutschlands geplant, ebenso ein Treffen im Ramstein-Format. Selenskyj betonte: 'Es stehen wichtige Tage für unsere Verteidigung bevor: Treffen mit den Ministern aus Großbritannien und Deutschland, die Ramstein-Konferenz und der Europäische Rat. Danke an alle, die uns helfen. Europa muss stark und geeint sein. Davon hängt maßgeblich ab, wie dieser Krieg endet.'
Mark Rutte wiederum hob die zentrale Rolle der USA hervor: 'Die USA und Präsident Donald Trump spielen eine enorm wichtige Rolle bei der Unterstützung der Ukraine.' Das Brüsseler Treffen unterstreicht die vertiefte Zusammenarbeit der Ukraine mit internationalen Partnern im Verteidigungsbereich.
Die Begegnung zeigt, wie essenziell die Hilfe von außen für die Ukraine im Krieg ist. Der Ausbau der Luftverteidigung und die angestrebten Produktionslizenzen könnten die Verteidigungsfähigkeit des Landes erheblich steigern. Die Kooperation mit der NATO und anderen Verbündeten ist nicht nur für die regionale Sicherheit zentral, sondern auch für einen geeinten Kurs gegen äußere Bedrohungen.
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