Finanzierung der ukrainischen Armee: Außerordentliche Parlamentssitzung für den 18. Juni anberaumt.
Außerplanmäßige Sitzung der Werchowna Rada der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Um das blockierte Gesetz zur Finanzierung der Streitkräfte der Ukraine (ZSU) freizugeben, tritt das Parlament am 18. Juni zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Die Opposition hatte das Vorhaben zuvor gestoppt. Auslöser war ein dringender Appell von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow an die Abgeordneten, die Angelegenheit unverzüglich zu behandeln.
Wie aus dem Parlament verlautet, findet die Sitzung am Donnerstag, dem 18. Juni, statt. Danylo Hetmanzew, Abgeordneter der Regierungspartei „Diener des Volkes“ und Vorsitzender des Finanzausschusses, erklärte dazu:
„Die Werchowna Rada kommt am Donnerstag, dem 18. Juni, zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, um den von der Opposition blockierten Gesetzentwurf zur Armeefinanzierung freizugeben. Fedorow hat uns ein entsprechendes Schreiben zukommen lassen.“ – Danylo Hetmanzew
Hintergrund der Finanzierungsblockade
Bereits am 10. Juni hatte das Parlament den Gesetzentwurf Nr. 15224 in zweiter Lesung verabschiedet, der Änderungen am Staatshaushalt für das Jahr 2026 vorsieht. Allerdings wurde das Vorhaben anschließend blockiert. Mittlerweile liegen sieben Anträge vor, die die Aufhebung der Abstimmung fordern. Mehreren Quellen zufolge geht die Verzögerung auf die Fraktion „Europäische Solidarität“ zurück.
Der Fraktionschef von „Diener des Volkes“, David Arachamija, betonte, dass die Sitzung auf Bitten des Verteidigungsministers einberufen werde:
„Die Werchowna Rada wird am Donnerstag, dem 18. Juni, zu einer Sitzung zusammenkommen, um den Gesetzentwurf zur Finanzierung der Armee freizugeben, der von der Fraktion ‚Europäische Solidarität‘ blockiert wurde. Die Sitzung erfolgt auf Ersuchen von Fedorow.“ – David Arachamija
Mit diesem Schritt will die Werchowna Rada die Finanzierung der Streitkräfte sicherstellen – eine kritische Voraussetzung für die Verteidigungsfähigkeit des Landes in der aktuellen Lage. Die außerordentliche Sitzung gilt als wichtiger Schritt zur Unterstützung der Armee und zur Bereitstellung notwendiger Ressourcen. Die Aufrechterhaltung der Finanzierung ist angesichts wachsender Sicherheitsherausforderungen von zentraler Bedeutung für die Stabilität des Staates und seine Fähigkeit, externen Bedrohungen zu begegnen.
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