Russland plant eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 22 %: Wer zahlt für das Haushaltsdefizit.
Überlegung zur Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes in Russland
Nach Angaben von inkorr.com: Die russische Administration prüft die Möglichkeit, den Mehrwertsteuersatz (MwSt) von 20 % auf 22 % zu erhöhen. Diese Entscheidung wurde getroffen, trotz früher gegebener Versprechen, die Steuerlast nicht zu erhöhen.
Der langanhaltende Krieg hat zu einem rasanten Anstieg des Haushaltsdefizits der Russischen Föderation geführt. In den ersten acht Monaten des Jahres 2025 erreichte das Defizit 4,19 Billionen Rubel, was fast viermal so hoch ist wie die geplanten Werte.
Aus Informationen des Auslandsgeheimdienstes der Ukraine geht hervor, dass die Mehrwertsteuer die Hauptquelle für Einnahmen in den Staatshaushalt ist, und die Erhöhung dieser Steuer ist ein Versuch der Regierung, das Haushaltsdefizit zu reduzieren. Obwohl die Regierung bereits andere Steuern erhöht hat, war deren Einfluss begrenzt, weshalb geplant ist, das Thema Mehrwertsteuer erneut aufzugreifen. Diese Maßnahmen stoßen auf Kritik, da sie als Vertiefung der systemischen Krise und nicht als Reform angesehen werden.
Wenn die Entscheidung getroffen wird, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes haben, da eine Erhöhung der Mehrwertsteuer traditionell zu einem Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen führt. Da in Zeiten des Krieges und der wirtschaftlichen Krise jede neue Steuer gravierende Folgen hat, ist in naher Zukunft mit erhöhtem Interesse von Experten und Analysten an diesem Thema zu rechnen.
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