Russland greift mit Drohnenschwärmen an: Ziele der Angriffe am 27. Januar.

Russland greift mit Drohnenschwärmen an: Ziele der Angriffe am 27. Januar
Russland greift mit Drohnenschwärmen an: Ziele der Angriffe am 27. Januar

Ukraine unter Drohnenbeschuss

Nach Angaben von TSN.ua: Am 27. Januar 2023 greift Russland die Ukraine mit einer Welle von Angriffsdrohnen des Typs Shahed an. Die unbemannten Flugkörper werden in mehreren Regionen des Landes gleichzeitig gesichtet. Betroffen sind unter anderem:

  • Oblast Tschernihiw
  • Oblast Saporischschja
  • Oblast Dnipropetrowsk
  • Oblast Mykolajiw
  • Oblast Charkiw
  • Oblast Odessa
  • Oblast Sumy

Die Drohnen nähern sich aus östlicher, nördlicher und südlicher Richtung, was die Gefahr für die Zivilbevölkerung deutlich erhöht. Diese sogenannten Kamikaze-Drohnen sind eine kostengünstige und schwer abzuwehrende Waffe.

Flugrouten und Ziele

In der Oblast Tschernihiw steuern Drohnen aus Norden auf Kulikiwka zu. Die Oblast Saporischschja ist ebenfalls im Visier: Hier zielen die UAVs auf Balabino und Nowomykolajiwka. In der Oblast Dnipropetrowsk sind Jaworynzke und die Stadt Dnipro selbst Ziele der Angriffe. Eine Gruppe UAVs bewegt sich aus südlicher Richtung auf die Oblast Mykolajiw zu. Für die Oblast Charkiw besteht eine akute Bedrohung durch Drohnen, die auf Prolisne und Besljudiwka zufliegen.

Zudem wurde in der Oblast Odessa eine UAV-Gruppe in Richtung der Ortschaft Sarata registriert. In der Oblast Sumy sind Drohnen unterwegs, die westwärts auf Schostka zusteuern. Der nächtliche Angriff wird begleitet von der Drohung mit dem Einsatz ballistischer Waffen vom Gebiet Kursk aus. In der Region Kiew schlugen Trümmerteile einer russischen Drohne auf dem Gelände eines Kindergartens ein. Während der Angriffe mussten in Dnipro 16 Menschen aus einem brennenden 16-stöckigen Wohnhaus evakuiert werden.

Die massive Drohnenoffensive zeigt eine weitere Eskalation der Kriegshandlungen und den Versuch des Angreifers, den Druck auf die Ukraine an mehreren Fronten gleichzeitig zu erhöhen. Solche Angriffe haben schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung, da sie das Risiko für zivile Opfer massiv steigern und kritische Infrastruktur beschädigen. Die notwendige Evakuierung aus dem brennenden Hochhaus in Dnipro unterstreicht die akute Gefahrenlage und die dringende Notwendigkeit, die Bevölkerung während solcher Attacken zu schützen.


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