Russland greift Getreideroute an: Drohne trifft ziviles Schiff im Schwarzen Meer.
Angriff auf die ukrainische Getreideexportroute
Nach Angaben von Novyny.live: Erneut hat Russland die für die Welternährung wichtige ukrainische Getreideexportroute angegriffen. Am 4. März 2023 trafe eine russische Drohne im Schwarzen Meer ein ausländisches Frachtschiff unter panamaischer Flagge. Das Schiff hatte den Hafen Tschornomorsk mit einer Ladung Mais verlassen. Bei dem Angriff wurden Besatzungsmitglieder verletzt. Diese Attacken richten sich gezielt gegen die zivile Schifffahrt und gefährden die globale Nahrungsmittelversorgung.
In der Nacht zum 5. März 2023 griffen russische Streitkräfte mit Kampfdrohnen die Südküste der Region Odessa an, konkret das Gebiet von Bilhorod-Dnistrowskyj. Bereits am 4. März 2023 hatte ein Angriff auf das Gebiet Odessa vier Verletzte gefordert.
Dmytro Pletenchuk kommentierte die Vorfälle: 'Es gibt auch kleinere Ziele, die die Russen absichtlich auf zivile Schiffe lenken. Das ist natürlich ein Kriegsverbrechen.'
Die Ereignisse zeigen eine eskalierende Bedrohung für die zivile Schifffahrt im Schwarzen Meer. Die Angriffe auf Häfen und Frachter gefährden nicht nur die maritime Sicherheit, sondern auch die Nahrungsmittelsicherheit der Ukraine.
Die Verschärfung der militärischen Lage im Schwarzen Meer hat schwerwiegende Folgen über die Ukraine hinaus. Die Sicherheit der Häfen und Exportrouten ist für den Agrarexport des Landes von kritischer Bedeutung. Solche Attacken können zu steigenden Weltmarktpreisen für Lebensmittel beitragen und die Ernährungskrise in von ukrainischen Lieferungen abhängigen Regionen verschärfen.
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