Russische Angriffe auf Donetsk und Cherson: Tote und massive Zerstörung.
Artilleriebeschuss in der Region Donetsk
Nach Angaben von UATV: Bei einem massiven russischen Angriff auf die Region Donetsk sind am 12. Februar 2023 mehrere Menschen ums Leben gekommen. Ein Mann starb, fünf weitere Personen wurden verletzt. Der Leiter der Militärverwaltung, Wadym Filaschkin, meldete schwere Schäden an der zivilen Infrastruktur in zahlreichen Ortschaften. Die Angriffe sind Teil einer anhaltenden Offensive in der Ostukraine.
- In Solodkyj Kolodjasch wurden fünf Wohnhäuser beschädigt.
- In Mykolajiwka traf es 20 Privathäuser, zwei Wohnblocks sowie eine Stromleitung.
- In Starodubiwka gab es einen Verletzten.
- In Malyniwka wurden sieben Häuser und eine Gaspipeline in Mitleidenschaft gezogen.
- In Rajhorodok erlitten zwei Gebäude Schäden.
- In Kramatorsk wurden zwei Hochhäuser, eine Feuerwache und weitere Infrastruktur getroffen.
- In Andrijiwka sind fünf Wohnhäuser und ebenso viele Nebengebäude beschädigt worden.
- In Kostjantyniwka kam ein Mann ums Leben, vier Menschen wurden verwundet.
Raketenangriffe auf die Region Cherson
Gleichzeitig trafen Angriffe die südukrainische Region Cherson, wo acht Menschen verletzt wurden. Der Leiter der dortigen Militärverwaltung, Oleksandr Prokudin, berichtete von erheblichen Zerstörungen. Die Region wird seit ihrem Rückzug russischer Truppen nahezu täglich beschossen.
- In der Stadt Cherson wurden sechs mehrstöckige Wohngebäude und 14 Privathäuser getroffen.
- Eine Tankstelle und eine Gasleitung wurden zerstört.
Bereits zuvor hatten Angriffe auf die Regionen Charkiw und Sumy 13 Menschen verletzt.
Die jüngsten Attacken verdeutlichen die fortgesetzte Eskalation des Krieges, bei der zivile Ziele systematisch angegriffen werden. Die humanitäre Lage in den betroffenen Gebieten verschlechtert sich dadurch kontinuierlich.
Die Situation erfordert ein dringendes Eingreifen der Behörden und internationaler Organisationen, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und die zerstörten Einrichtungen wiederaufzubauen.
Wadym Filaschkin
Beide Regionen bleiben unter ständiger Bedrohung weiterer Angriffe, was die Stabilität und den Wiederaufbau der lokalen Gemeinschaften massiv gefährdet.
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