Massiver Angriff auf ukrainische Energieversorgung: Hunderte Drohnen und Raketen über Nacht.

Massiver Angriff auf ukrainische Energieversorgung: Hunderte Drohnen und Raketen über Nacht
Massiver Angriff auf ukrainische Energieversorgung: Hunderte Drohnen und Raketen über Nacht

Energieinfrastruktur im Fadenkreuz

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 7. Februar hat die russische Armee einen massiven Angriff auf die ukrainische Energieversorgung geflogen. Dabei kamen über 400 Drohnen und etwa 40 Raketen verschiedener Bauart zum Einsatz. Die Angriffe trafen mehrere Regionen des Landes, darunter:

  • Oblast Wolyn
  • Oblast Iwano-Frankiwsk
  • Oblast Lwiw
  • Oblast Riwne
  • Region Kiew
  • Region Charkiw

Die Energieinfrastruktur erlitt erhebliche Schäden, was die ohnehin angespannte Versorgungslage weiter verschärfte. In Riwne wurde ein Wohnhaus getroffen, in Ladyschyn in der Oblast Winnyzja das Verwaltungsgebäude einer landwirtschaftlichen Hochschule. Diese Attacken sind Teil einer seit Monaten andauernden Strategie, die Zivilbevölkerung im Winter gezielt leiden zu lassen.

Reaktion von Präsident Selenskyj

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommentierte die Lage mit den Worten, Russland könne sich jeden Tag für den Weg der Diplomatie entscheiden, wähle stattdessen aber neue Angriffe.

Er betonte die Notwendigkeit einer klaren internationalen Reaktion auf solche Aktionen. Moskau müsse die Möglichkeit genommen werden, die Ukraine mit Kälte unter Druck zu setzen. Selenskyj fügte hinzu, dass das Land dringend weitere Raketen für die Patriot-, NASAMS- und andere Luftabwehrsysteme benötige, da jede Hilfslieferung für das Überstehen dieses Winters entscheidend sei.

Die Ereignisse unterstreichen die prekäre Lage in der Ukraine, deren lebenswichtige Infrastruktur unter Dauerbeschuss steht. Die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf diese russische Kriegsführung wird eine Schlüsselrolle für die ukrainische Verteidigungsfähigkeit und die Verhinderung einer weiteren Eskalation spielen. Es wird erwartet, dass die jüngsten Angriffe die Bemühungen westlicher Partner um militärische Unterstützung beschleunigen werden.


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