Energienetz in drei Regionen getroffen: Tausende Haushalte ohne Strom.

Energienetz in drei Regionen getroffen: Tausende Haushalte ohne Strom
Energienetz in drei Regionen getroffen: Tausende Haushalte ohne Strom

Neue Angriffswelle auf ukrainische Energieversorger

Nach Angaben von UATV: Russische Streitkräfte haben erneut kritische Infrastruktur in der Ukraine ins Visier genommen. Betroffen sind diesmal Einrichtungen in den Regionen Odessa, Kiew und Sumy, wo es zu erheblichen Schäden und Stromausfällen kam. In der Oblast Odessa wurde ein Energieobjekt getroffen und geriet in Brand. Verletzte gab es nach aktuellen Angaben nicht, und die kritische Infrastruktur der Stadt Odessa selbst arbeitet weiterhin normal.

Besonders schwer traf es den Bezirk Butscha in der Region Kiew, wo 56.000 Familien ohne elektrische Versorgung sind. In der Region Sumy mussten die Behörden einen Notfallplan mit stundenweisen Abschaltungen aktivieren. Das ukrainische Energieministerium bestätigte, dass in der Oblast Odessa nach dem Angriff netzseitige Einschränkungen gelten. Diese Umstände wurden auch von Oleg Kiper, dem Leiter der regionalen Militärverwaltung Odessa, bestätigt.

Teil einer großangelegten Offensive

Der Schlag gegen die Energieversorgung ist Teil einer breiteren Angriffsserie. Erst am 17. Januar flogen russische Streitkräfte einen massiven Drohnenangriff mit 115 Einschlägen gegen die Ukraine. Solche Attacken zielen darauf ab, die Lebensgrundlage der Zivilbevölkerung im Winter zu untergraben. Die Behörden arbeiten unter Hochdruck daran, die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen.

Die wiederholten Attacken unterstreichen die anhaltende Verwundbarkeit des ukrainischen Energienetzes, das trotz aller Reparaturen unter permanenter Bedrohung steht. Für die Regierung und die Energieunternehmen hat die Wiederherstellung der Versorgung oberste Priorität, da sie für das tägliche Leben der Menschen und den Betrieb der Industrie unverzichtbar ist.

Diese Ereignisse machen deutlich, dass die russische Bedrohung für die kritische Infrastruktur trotz aller Abwehr- und Wiederaufbaubemühungen fortbesteht.


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