Angriff bei Eiseskälte: Hunderttausende in der Ukraine ohne Heizung.

Angriff bei Eiseskälte: Hunderttausende in der Ukraine ohne Heizung
Angriff bei Eiseskälte: Hunderttausende in der Ukraine ohne Heizung

Russland attackiert ukrainische Energieinfrastruktur

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 4. Februar 2026 griff Russland die Ukraine erneut mit Drohnen an. Bereits am 3. Februar hatte ein massiver Angriff auf das Energiesystem stattgefunden, der Hunderttausende Menschen von der Wärmeversorgung abschnitt. Die Temperaturen erreichten zu diesem Zeitpunkt rekordverdächtige -25°C, was die Lage in den betroffenen Regionen dramatisch verschärfte. Solche Angriffe zielen gezielt auf die Zivilbevölkerung und ihre Überlebensfähigkeit im Winter ab.

Im Fokus des russischen Schlags auf die Energieversorgung standen folgende Städte:

  • Kyjiw
  • Charkiw
  • Dnipro

Durch die Attacken blieben allein in den Stadtteilen Dnipro und Darnyzja in Kyjiw etwa 1100 Wohnhäuser ohne Heizung. Ministerpräsident Denys Schmyhal betonte, dass

„der Feind gezielt Heizkraftwerke und Wärmekraftwerke angegriffen hat“
, was zu schweren Schäden an der Energieinfrastruktur führte. Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte, dass durch die Abschaltung eines Heizkraftwerks rund 1100 Wohngebäude ohne Wärmeversorgung waren.

Bei dem Angriff wurden sechs Personen verletzt, zwei von ihnen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Russische Drohnen wurden in mehreren Regionen gesichtet, darunter:

  • Eine Gruppe unbemannter Flugkörper vom Schwarzen Meer aus Richtung Cherson und Mykolajiw
  • Eine weitere Gruppe im Osten der Region Charkiw auf Kurs Richtung Donezk
  • Eine neue Drohnengruppe im Norden der Region Sumy, die auf Tschernihiw zusteuerte
  • Drohnen in Richtung Tatarbunary in der Region Odessa

Ein Hochgeschwindigkeitsziel wurde auf Charkiw registriert.

Folgen und Bewertung

Der Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur während extremer Kälte unterstreicht die russische Kriegsstrategie, die Zivilbevölkerung gezielt leiden zu lassen. In den Wintermonaten können solche Aktionen zu schwerwiegenden sozialen und humanitären Folgen führen, wenn Tausende ohne Heizung bleiben. Dies macht deutlich, wie dringend die Ukraine ihre Energiesicherheit stärken und auf internationale Unterstützung beim Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur angewiesen ist.


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