Energiekrise nach Angriffen: Warum die Stromausfälle in der Ukraine zunehmen.
Massiver Raketenangriff auf die Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: Am 7. Februar 2023 führte Russland einen massiven Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine durch, wobei insbesondere die Energieinfrastruktur im Westen des Landes ins Visier genommen wurde. Im Fokus der Attacken standen das Wärmekraftwerk Burschtynska und das Wärmekraftwerk Dobrotvirska. Die Angriffe beschädigten Umspannwerke sowie Freileitungen mit einer Spannung von 750 kV und 330 kV.
Folgen für das Stromnetz
Infolge der Attacken mussten die ukrainischen Atomkraftwerke ihre Stromerzeugung drosseln. Dies führte zu erheblichen Problemen bei der Stromversorgung. Um das Stromnetz zu stabilisieren, greift die Ukraine nun auf folgende Maßnahmen zurück:
- den Import von Elektrizität;
- und planmäßige Notabschaltungen.
Der Netzbetreiber 'Ukrenerho' hat den Umfang dieser Stromabschaltungen erhöht, sodass in den meisten Regionen Notabschaltungen in Kraft sind. Diese Maßnahmen sind eine direkte Folge der gezielten Zerstörung kritischer Infrastruktur.
Die aktuelle Lage zeigt die Anfälligkeit der ukrainischen Energieinfrastruktur und ihre kritische Abhängigkeit von einem reibungslosen Betrieb der Wärme- und Atomkraftwerke. Die anhaltenden Angriffe auf Energieanlagen im Krieg stellen eine immense Herausforderung für die Energiesicherheit des Landes dar, mit weitreichenden Folgen für Wirtschaft und Alltag der Bevölkerung. Der Wiederaufbau und der Schutz der Energieinfrastruktur bleiben unter diesen Bedingungen eine vordringliche Aufgabe für die Ukraine.
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