Zivile Opfer nach russischem Angriff auf Charkiw am 11. März.
Folgen des Angriffs auf Charkiw
Nach Angaben von Novyny.live: Bei einem Angriff russischer Streitkräfte auf die ostukrainische Stadt Charkiw am 11. März wurden Zivilisten getroffen. Der Bürgermeister der Stadt, Ihor Terekhov, bestätigte den Einsatz einer iranischen Shahed-Drohne. Der Angriff traf den privaten Wohnbereich im Schewtschenko-Bezirk. Fünf Zivilisten wurden dabei schwer verletzt, vorläufigen Meldungen zufolge gab es zudem zwei Todesopfer. Die Angriffe auf Wohngebiete sind Teil einer Eskalationswelle, die die Zivilbevölkerung hart trifft.
Bereits am 10. März hatte es Angriffe auf die Stadt Slowjansk im Gebiet Donezk gegeben, bei denen Menschen starben und verletzt wurden. Ebenfalls am 10. März griffen russische Truppen das Gebiet Dnipropetrowsk an, wobei mindestens zehn Menschen verletzt wurden. In der Nacht zum 10. März waren zudem Drohnen auf Charkiw geflogen. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Charkiw teilte mit, dass die medizinischen Dienste allen Verletzten die notwendige Hilfe leisten.
Humanitäre Lage verschärft sich
Diese Angriffe auf zivile Infrastruktur und Wohngebiete verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht und verschärfen die ohnehin katastrophale Lage der Zivilbevölkerung in den umkämpften Regionen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die zunehmende Zahl ziviler Opfer mit großer Sorge. Die anhaltenden Kampfhandlungen im Osten des Landes lassen keine Entspannung der humanitären Krise erwarten.
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