Russland greift Charkiw und Tschernihiw an: Kritische Infrastruktur schwer getroffen.

Russland greift Charkiw und Tschernihiw an: Kritische Infrastruktur schwer getroffen
Russland greift Charkiw und Tschernihiw an: Kritische Infrastruktur schwer getroffen

Massierte Angriffe auf Charkiw und die Region Tschernihiw

Nach Angaben von UATV: Am 19. Januar 2023 führte die russische Armee massive Angriffe auf die Stadt Charkiw und die Region Tschernihiw durch und zielte dabei auf lebenswichtige Infrastruktur. Die Angriffe verursachten erhebliche Schäden an Einrichtungen, die für die Grundversorgung der Region unerlässlich sind. Diese Attacken sind Teil einer Eskalation, die die Zivilbevölkerung besonders hart trifft.

Der Angriff auf Charkiw wurde mit Raketen und Drohnen ausgeführt. Tagsüber schlug eine russische Drohne im Stadtzentrum ein; im Stadtteil Nowobawarskyj wurden zudem Trümmerteile einer Drohne gefunden. Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, berichtete:

„Der Feind hat mit vier Raketen ein Objekt der kritischen Infrastruktur angegriffen und erhebliche Schäden verursacht.“ - Ihor Terechow

Bei diesem Angriff wurde eine 45-jährige Frau verletzt.

Angriffe auf die Region Tschernihiw

Auch die Region Tschernihiw war massiven Angriffen ausgesetzt: Innerhalb eines Tages gab es fast 50 Raketentreffer, darunter auf Energieanlagen. Infolgedessen waren etwa hundert Ortschaften ohne Strom. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Wjatscheslaw Tschaus, bestätigte die Zerstörungen und fügte hinzu:

„Wir haben einen Treffer einer Angriffsdrohne im Stadtteil Saltywka. Dabei wurden Fenster von Häusern und Autos beschädigt.“ - Wjatscheslaw Tschaus

Diese Vorfälle unterstreichen die wachsende Spannung in der Region und die schwerwiegenden Folgen des Krieges für die Zivilbevölkerung. Die massierten Angriffe auf kritische Infrastruktur deuten auf strategische Verschiebungen in den Kampfhandlungen hin, die weitreichende Auswirkungen auf die Stabilität der Ukraine haben könnten. Der großflächige Stromausfall in der Region Tschernihiw verschärft die humanitäre Lage und stellt die lokalen Behörden vor immense Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung der Grundversorgung.


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