Russland greift Druzhba-Ölpipeline in Brody an: 300 Einsatzkräfte im Einsatz.
Angriff auf die Pumpstation Brody
Nach Angaben von TSN.ua: Russische Streitkräfte haben am 27. Januar die Pumpstation Brody der Druzhba-Ölpipeline angegriffen. Es handelt sich um einen weiteren Akt der Aggression gegen die ukrainische Öltransportinfrastruktur. Durch den Beschuss wurden massive Rettungskräfte alarmiert: Etwa 300 Einsatzkräfte und rund 90 Fahrzeuge sind vor Ort. Der durch den Angriff ausgelöste Brand dauert an. In Brody färbte sich der Schnee durch freigesetzte Oxide schwarz.
Frühere Vorfälle und Expertenmeinung
Dieser Vorfall ist nicht der erste in einer Reihe von Angriffen auf ukrainische Öltransportanlagen. Im vergangenen Jahr waren bereits andere Objekte unter Beschuss geraten, darunter:
- die Pumpstation Augustivka
- der Terminalkomplex im Hafen Pivdennyi
„Die Führung von Ukrtransnafta informiert die Öffentlichkeit nicht immer über solche Vorfälle“ – Mychajlo Hontschar
Der Experte Mychajlo Hontschar wies darauf hin, dass der Transit russischer Energieressourcen die ukrainische Infrastruktur nicht länger vor Angriffen schützt. Seiner Einschätzung nach wurde dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán möglicherweise empfohlen, Öl per Tanker aus Noworossijsk zu beziehen. Solche Schritte würden die europäische Energieversorgung weiter verändern.
Die Lage rund um die Druzhba-Pipeline bleibt somit angespannt. Die Rettungskräfte in Brody arbeiten weiter daran, die Folgen des Angriffs zu beseitigen.
Der Angriff auf die Station Brody unterstreicht die anhaltende russische Aggression gegen die kritische Infrastruktur der Ukraine mit schwerwiegenden Folgen für die Energiesicherheit des Landes. Angesichts früherer Attacken auf andere Anlagen ist es entscheidend, die weitere Entwicklung und die Reaktion der ukrainischen Behörden auf diese neuen Bedrohungen genau zu verfolgen.
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