Russland greift die Eisenbahn an: Welche Züge ihre Route geändert und Verspätungen hatten.

Russland greift die Eisenbahn an: Welche Züge ihre Route geändert und Verspätungen hatten
Russland greift die Eisenbahn an: Welche Züge ihre Route geändert und Verspätungen hatten

Nach Angaben von inkorr.com: In der Nacht zum 6. November griffen russische Truppen die Regionen Saporischschja, Dnipropetrowsk und Charkiw an. Aufgrund dieser Angriffe wurde die Bahninfrastruktur beschädigt, berichtet 'Glavkom' unter Berufung auf Daten der 'Ukrzaliznytsia'.

Nach Angaben des Pressedienstes von 'Ukrzaliznytsia' waren mehrere Züge gezwungen, ihre Routen aufgrund von Schäden an der Infrastruktur zu ändern, was zu erheblichen Verspätungen führte. Zu den betroffenen Zügen gehören:

  • Nr. 102 Cherson – Husarivka,
  • Nr. 104 Lwiw – Husarivka,
  • Nr. 712 Kiew – Husarivka,
  • Nr. 92 Odessa – Husarivka.

Darüber hinaus verkehrt der Zug Nr. 733 Dnipro – Kiew jetzt mit einer Hilfs-Lokomotive und hat ebenfalls eine kleine Verspätung.

Verspätungen und Probleme auf den Gleisen

Aufgrund von Schäden in den Richtungen Donezk und Saporischschja erreichen die Verspätungen bei einigen Zügen bis zu fünf Stunden:

  • Nr. 31/32 Saporischschja – Przemyśl,
  • Nr. 119/120 Dnipro – Chelm, die Anhänge-Wagen von Pawlohrad nach Kiew haben,
  • Nr. 37/38 Saporischschja – Kiew.

Auch bei einzelnen Vorortzügen in Sumy und auf den Routen von Tschernihiw nach Kiew gibt es spürbare Verspätungen.

Seit Anfang November gab es in der Ukraine zahlreiche Angriffe auf die Bahninfrastruktur, die erhebliche Verspätungen und Probleme im Zugbetrieb im Osten des Landes verursacht haben. Die Behörden koordinieren weiterhin Maßnahmen zur Wiederherstellung und zur Gewährleistung der Sicherheit des Personen- und Gütertransports.

Diese Ereignisse unterstreichen erneut die Bedeutung der Sicherheit der Bahntransporte unter Kriegsbedingungen. Die Regierung und 'Ukrzaliznytsia' bemühen sich, zuverlässige Routen trotz der Angriffe sicherzustellen und arbeiten weiterhin an der Wiederherstellung der beschädigten Infrastruktur.


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