EU-Pläne gegen Schattenflotte bedrohen Russlands Ölexporte.
Russlands Öltransporte auf See in Gefahr
Nach Angaben von UATV: Die russischen Ölexporte über See könnten massiv eingeschränkt werden. Der Energieexperte Gennadi Ryabzew äußerte am 31. Januar die Ansicht, dass dies eintreten würde, falls 14 EU-Staaten strikte Kontrollen gegen Schiffe aus dem sogenannten 'Schattenflotte' durchsetzen. Darunter ist auch Großbritannien. Diese Länder seien bereit, Tanker festzusetzen, die nicht unter der Flagge eines anerkannten Staates fahren. Solche Schattenflotten umgehen häufig Sanktionen.
Ryabzew betonte, dass der Mechanismus zur Ölpreisbremse für russisches Öl derzeit praktisch wirkungslos sei. Die neue Initiative könnte die Seetransporte für Russland erheblich erschweren, da die EU-Staaten das Recht hätten, nicht konforme Schiffe aufzuhalten.
„Wenn ein Tanker keine gültige Flagge eines konkreten Staates führt, haben diese 14 Staaten das Recht, das Schiff festzuhalten“, so Ryabzew.
Folgen für die regionale Energiesicherheit
Der Experte äußerte zudem die Hoffnung, dass ein Beitritt der Vereinigten Staaten von Amerika zu dieser Vereinbarung die Lage für die Ukraine positiv beeinflussen würde. Zu den Schlüsselwasserstraßen, die unter Kontrolle gebracht werden könnten, zählte er:
- Die Ostsee
- Die Nordsee
- Die Dänischen Meerengen
Die Einführung strenger Kontrollen gegen den 'Schattenflotte' könnte somit einen schweren Schlag für Russlands Öltransporte auf See bedeuten. Dies hätte direkte Auswirkungen auf die Energiesicherheit in der Region.
Eine solche Maßnahme würde die Dynamik im Seetransport von Öl, insbesondere für Russland, grundlegend verändern. Sie könnte auch den globalen Energiemarkt beeinflussen, da ein Rückgang der russischen Exporte zu steigenden Ölpreisen anderswo führen würde. Das weitere Vorgehen der EU und ein möglicher Beitritt der USA zu dieser Initiative könnten neue Spielregeln auf dem Energiemarkt definieren, mit erheblichen Konsequenzen für die Sicherheit der Energieversorgung.
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