Militärexperte: Russland fehlen die Truppen für die Einnahme des Donbas.

Militärexperte: Russland fehlen die Truppen für die Einnahme des Donbas
Militärexperte: Russland fehlen die Truppen für die Einnahme des Donbas

Analyse eines ukrainischen Kommandanten

Nach Angaben von TSN.ua: Ein hoher Offizier der ukrainischen Streitkräfte sieht die russischen Angriffsambitionen im Donbas als gescheitert an. Jewhen Lassytschuk, Kommandeur des 7. Korps der Schnellen Eingreiftruppen, hält eine vollständige Eroberung des noch von der Ukraine kontrollierten Teils der Oblast Donezk für äußerst unrealistisch. Der Hauptgrund liege in einem akuten Personalmangel auf russischer Seite.

Die russische Taktik der Infiltration kleinerer Einheiten sei extrem personalintensiv, so Lassytschuk. Für weitere Geländegewinne mit dieser Methode fehlten Moskau schlichtweg die notwendigen Soldaten. Diese Ressourcenknappheit stelle ein entscheidendes Hindernis für die russischen Offensivpläne dar. Die Situation verdeutlicht, wie sehr der Krieg die personellen Reserven beider Seiten strapaziert.

Ukrainische Gegenoffensiven zeigen Wirkung

Auf dem Schlachtfeld behaupten sich die ukrainischen Verteidiger weiterhin. Erst kürzlich gelang es ihnen, das Dorf Suchezke in der Pokrowsker Gemeinde Myrnohrad zurückzuerobern. Diese erfolgreiche Säuberungsoperation unterstreicht die Handlungsfähigkeit und Widerstandskraft der ukrainischen Truppen in der Region.

Die Einschätzung des Kommandeurs und die jüngsten Erfolge vor Ort zeichnen ein klares Bild: Trotz der anhaltenden Intensität der Kämpfe im Donbas sieht sich Russland mit erheblichen logistischen und personellen Schwierigkeiten konfrontiert. Die ukrainische Seite demonstriert hingegen immer wieder ihre Fähigkeit, nicht nur zu verteidigen, sondern auch Gebiete zurückzugewinnen. Diese Dynamik wird die weiteren militärischen Strategien beider Konfliktparteien maßgeblich beeinflussen.


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