Ukraine warnt: Russland hält an Eroberungsplänen für den Süden fest – RNBO-Mitglied analysiert Gefahren.

Ukraine warnt: Russland hält an Eroberungsplänen für den Süden fest – RNBO-Mitglied analysiert Gefahren
Ukraine warnt: Russland hält an Eroberungsplänen für den Süden fest – RNBO-Mitglied analysiert Gefahren

Gespräch mit Roman Kostenko

Nach Angaben von Novyny.live: Roman Kostenko, Mitglied des ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (RNBO) und Sekretär des parlamentarischen Ausschusses für nationale Sicherheit, äußert sich in einem Interview zu den Risiken aus der Region Transnistrien, den anhaltenden Bedrohungen durch Russland und den Verteidigungsmöglichkeiten der Ukraine. Er betont, dass Moskau seine Pläne zur Besetzung des Südens der Ukraine nicht aufgegeben habe – eine Entwicklung, die in der ukrainischen Gesellschaft und unter Militärexperten Besorgnis auslöst.

Laut Kostenko setzt Russland weiterhin auf massive kombinierte Angriffe mit Drohnen und Raketen. Gleichzeitig belege die Ukraine ihre Wirksamkeit in der Luftverteidigung: Von rund 600 Drohnen und etwa 90 Prozent der Marschflugkörper seien abgefangen worden. Dies zeige den Erfolg der ukrainischen Streitkräfte beim Schutz des Luftraums, so der Sicherheitsexperte.

Transnistrien-Risiken und internationale Zusammenarbeit

Mit Blick auf Transnistrien hält Kostenko aktive Kampfhandlungen dort für unwahrscheinlich. Dennoch schließt er nicht aus, dass Russland weiterhin Angriffe durchführen könnte, die die territoriale Integrität der Ukraine gefährden. Die Lage bleibe angespannt, insbesondere da Moskau seine Offensivstrategie im Süden nicht aufgegeben habe.

„Kann Russland jeden Monat hundert oder 150 ballistische Raketen abfeuern? Möglich. Aber das wird es auf Dauer nicht durchhalten können.“ – Roman Kostenko

Auf internationaler Ebene wies Kostenko darauf hin, dass die USA PAC-3-Raketen herstellen, die für die Verteidigung der Ukraine notwendig sind. Dies könnte ein wichtiger Faktor für die nationale Sicherheit werden, angesichts der aktuellen Frontlage und der russischen Bedrohung. Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern sei entscheidend, um die Stabilität in der Region zu sichern und die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu stärken.

Die Situation in der Ukraine bleibt somit angespannt: Die Bedrohung durch Russland und die Risiken aus Transnistrien erfordern laut Kostenko eine wachsame Aufmerksamkeit der ukrainischen Führung und des Militärs. Als Teil der Regierungsstruktur arbeite er weiterhin an strategischen Entscheidungen, die die Landesverteidigung stärken und Frieden in der Region bringen sollen.

Kostenkos Ausführungen unterstreichen die anhaltende Relevanz der Bedrohungen, denen die Ukraine ausgesetzt ist. Wirtschaftliche Herausforderungen der russischen Armee könnten deren Fähigkeit zu langwierigen Militäroperationen beeinträchtigen. Zugleich könne eine verstärkte Kooperation mit internationalen Partnern, insbesondere im militärischen Bereich, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine erheblich verbessern – ein wichtiger Faktor für die regionale Sicherheit.


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