Russland konzentriert Verluste auf arme Regionen: britische Geheimdienstdaten zur Strategie des Kremls.
Nach Angaben von ТСН: Russland bindet die Stadtbewohner praktisch nicht in den Krieg gegen die Ukraine ein und konzentriert die Hauptverluste auf arme und abgelegene Regionen. Dies ermöglicht es dem Kreml, soziale Unzufriedenheit zu verringern und die Unterstützung für den Krieg unter der städtischen Bevölkerung aufrechtzuerhalten.
Diese Daten sind im Bericht des britischen Geheimdienstes angegeben.
Die Hauptverluste betreffen ethnische Minderheiten und Bewohner ländlicher Gebiete, während ethnische Russen aus großen Städten relativ sicher bleiben.
Seit Beginn der großangelegten Invasion im Jahr 2022 hat Russland erhebliche menschliche Verluste erlitten: Schätzungen zufolge sind im Jahr 2024-2025 über 400.000 Personen gestorben oder verwundet worden.
Eine Studie des „Projekts“ zeigte, dass weniger als 1 % der russischen Staatsbeamten Verwandte haben, die am Krieg teilgenommen haben, was auf eine geringe Beteiligung der städtischen Eliten hinweist.
Die russischen Behörden rekrutieren aktiv in armen Regionen, in denen häufig ethnische Minderheiten leben. Finanzielle Anreize werden genutzt, während der Mobilisierungseinfluss auf die politisch aktive städtische Bevölkerung eingeschränkt wird.
Analysten glauben, dass die russische Führung bereit ist, hohe Verluste in diesen Regionen hinzunehmen, solange dies die Unterstützung für den Krieg in der Gesellschaft und unter der politischen Elite nicht gefährdet.
Wir erinnern daran, dass kurz vor der „Direkten Linie“ mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am 19. Dezember russische Kriegsgefangene den Kreml-Chef über ein Videoansprache kontaktierten. Die Hauptfrage der Besatzungstruppen war, warum Russland die Vereinbarungen über den Austausch „aller gegen alle“ nicht einhält und warum sie immer noch in ukrainischen Lagern bleiben. An dem Aufruf nahmen schwerverletzte junge Menschen unter 25 Jahren und „Kadyrowtsy“ aus der Einheit „Akhmat“ teil.
Dieser Ansatz des Kremls zur Mobilisierung hilft, soziale Spannungen zu vermeiden, da Millionen von Russen in Städten nicht direkt von den Auswirkungen des Krieges betroffen sind. Gleichzeitig wird die Situation in ärmeren Regionen immer angespanster, da die Einheimischen mit den schweren Folgen des Krieges konfrontiert werden, was wiederum soziale Proteste in der Zukunft verstärken könnte.
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