Syrskyj: Kreml will elf neue Divisionen aufstellen – und kämpft mit hohen Verlusten.
Russlands militärische Pläne für 2023
Nach Angaben von TSN.ua: Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, hat Einblicke in die Absichten der russischen Armee gegeben. Demnach plant der Kreml für dieses Jahr die Aufstellung von mindestens elf neuen Divisionen. Diese Ankündigung steht im Schatten der hohen Verluste, die die russischen Invasoren an der Front erleiden. Bereits im vergangenen Jahr war ein ähnlicher Aufbau geplant: Vierzehn neue Divisionen sollten entstehen, doch dieses Ziel wurde höchstens zur Hälfte und oft nur unvollständig erreicht.
Wie Syrskyj erläuterte, wurden die dafür vorgesehenen Ressourcen umgeleitet, um die immensen Personalverluste der Armee auszugleichen. Parallel dazu setzt Moskau auf eine massive Rekrutierung von 409.000 neuen Soldaten. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag das Ziel noch bei 400.000 Rekruten. Diese Zahlen verdeutlichen die prekäre Lage, in der sich die russischen Streitkräfte an der Front befinden. Die wiederholten Anläufe für einen Truppenaufbau zeigen den enormen Druck, unter dem die russische Militärführung steht.
Probleme bei der Truppenbildung
Die Informationen deuten darauf hin, dass die russischen Streitkräfte erhebliche Schwierigkeiten haben, neue Großverbände zu formieren. Dies ist sehr wahrscheinlich eine direkte Folge der hohen Verlustzahlen im Kriegsverlauf. Die ständige Umwidmung von Ressourcen zur Auffüllung der Verluste offenbart eine strukturelle Instabilität und eine starke Abhängigkeit von unerfahrenem Nachschub. Dieser Zustand wirkt sich zwangsläufig negativ auf die Kampfbereitschaft und Effektivität der Einheiten aus.
Die weitere Entwicklung dieser Pläne muss genau beobachtet werden, da sie erheblichen Einfluss auf den weiteren Verlauf des Konflikts und die militärische Strategie Moskaus haben wird.
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