US-Vizepräsident Vance: Russlands Offensivfähigkeit fast aufgebraucht.
Russlands militärische Offensivkraft schwindet
Nach Angaben von Novyny.live: Der stellvertretende US-Präsident JD Vance hat eine deutliche Einschätzung zur aktuellen Lage der russischen Streitkräfte abgegeben. Seiner Analyse zufolge nähert sich die Fähigkeit Russlands, offensive Operationen durchzuführen, dem Nullpunkt. Vance führt dies auf die erfolgreiche Verteidigungsstrategie der Ukraine zurück, die es den russischen Truppen nahezu unmöglich mache, noch nennenswerte Geländegewinne zu erzielen. Diese Entwicklung markiere einen tiefgreifenden Wandel im Kriegsverlauf, der sich im Sommer 2023 vollzogen habe.
Ukrainische Gegenoffensive verändert die Lage
Die im Sommer gestartete Gegenoffensive der Ukraine hat dazu geführt, dass Russland seine bisherige Vormachtstellung auf dem Schlachtfeld eingebüßt hat. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte Mitte Juni 2026, dass Russland zuvor an zwölf Frontabschnitten offensiv agierte, heute jedoch nur noch an zwei oder drei Stellen überlegen sei. Diese Verschiebung zeigt, wie effektiv die ukrainischen Streitkräfte den russischen Angriffen standhalten können.
Die Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk bleibt zwar ein zentraler Schwerpunkt der russischen Offensive, doch selbst dort haben die Angreifer mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Vance betonte:
'Jeder Quadratkilometer eroberten Gebiets kostet Russland extrem viel.'Diese Aussage unterstreicht die enormen wirtschaftlichen Lasten, die der Kreml durch den anhaltenden Krieg zu tragen hat. Die Kombination aus ukrainischer Abwehrstärke und steigenden Kosten für Russland könnte den weiteren Verlauf des Konflikts maßgeblich beeinflussen und auch die internationale Unterstützung für die Ukraine neu definieren.
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