Migranten in Russland unter Druck: Kritik an der Armee kann zur Abschiebung führen.

Migranten in Russland unter Druck: Kritik an der Armee kann zur Abschiebung führen
Migranten in Russland unter Druck: Kritik an der Armee kann zur Abschiebung führen

Verschärfung der Migrationspolitik in Russland

Nach Angaben von UATV: Die russische Staatsduma verabschiedete am 21. Juli 2026 ein Gesetzespaket, das die Abschiebung von Ausländern deutlich erleichtert. Damit reagiert die Regierung auf die anhaltenden Spannungen im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine. Betroffen sind vor allem Menschen, die sich kritisch über die Streitkräfte äußern oder an nicht genehmigten Protesten teilnehmen.

Neue Abschiebungsgründe im Überblick

Die erweiterten Regelungen sehen vor, dass folgende Handlungen zur Ausweisung führen können:

  • Herabwürdigung der russischen Armee;
  • Beteiligung an nicht genehmigten Versammlungen;
  • öffentliche Aufrufe zur Verletzung der territorialen Integrität Russlands;
  • Verstöße gegen das Notstands-, Anti-Terror- oder Kriegsrecht.

Am selben Tag, dem 21. Juli 2026, meldeten die ukrainischen Streitkräfte die Tötung von 1.330 russischen Soldaten. Zudem sollen über 350 Fahrzeuge, rund 60 Artilleriesysteme, drei Mehrfachraketenwerfer und zwei Panzer zerstört worden sein. Dies verdeutlicht die anhaltende Intensität der Kämpfe, während Russland gleichzeitig versucht, die Kontrolle über die eigene Bevölkerung und Migranten zu verschärfen.

Die neuen Gesetze in Russland zeigen einen wachsenden Druck auf Ausländer, der mit dem Krieg in der Ukraine zusammenhängt. Die Behörden fürchten offenbar, dass Migranten die soziale Stabilität gefährden könnten. Mit der Verschärfung der Migrationspolitik will der Kreml seine Entschlossenheit demonstrieren, sowohl äußere als auch innere Herausforderungen zu bewältigen. Dies deutet darauf hin, dass Russland weiterhin hart gegen jegliche Form von Protest oder Unmut vorgehen wird – unabhängig von der Herkunft der Betroffenen.


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