General Malomusch entlarvt russische Propaganda: Kein strategischer Durchbruch an der Front.
Einschätzung eines erfahrenen Militärexperten
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Armeegeneral Mykola Malomusch hat die russische Propaganda einer großangelegten Offensive als Desinformation entlarvt. Er betonte, dass die tatsächliche Lage an der Front eine völlig andere sei und es auf russischer Seite keinerlei nennenswerte Erfolge gebe. Solche Aussagen sind vor dem Hintergrund der anhaltenden Informationskriegsführung besonders wichtig.
Mykola Malomusch, der von 2005 bis 2010 den ukrainischen Auslandsgeheimdienst leitete, äußerte sich am 22. Februar 2023 zur aktuellen Situation. Seiner Analyse nach ist die angebliche Großoffensive gescheitert:
„Putin versuchte als Hauptargument darzulegen, dass er entlang der gesamten Front angreift. Und das ist ein Scheitern“, so der General. Auf dem Papier oder in der Theorie möge ein Vorrücken erfolgreich erscheinen, doch in der Realität, so Malomusch,
„scheitert die gesamte Strategie“.
Russische Defizite und ukrainische Abwehrkraft
Der General verwies zudem darauf, dass Russland derzeit über kein Potenzial für strategische Offensivoperationen verfüge – ein deutliches Zeichen für erhebliche Probleme in der Kriegsführung.
„Deshalb schweigen auch die Verhandlungsteams, die sich in Genf oder Abu Dhabi treffen. Sie kennen die reale Lage“, fügte Malomusch an.
Die ukrainischen Verteidigungskräfte setzen derweil ihre erfolgreiche Arbeit fort. So konnten Angriffe in der Nähe der Ortschaften Kalynivske und Ternowe im Gebiet Dnipropetrowsk abgewehrt werden. Diese konkreten militärischen Erfolge untermauern die Einschätzung Malomuschs, dass russische Erfolgsmeldungen aus dem Kampfgebiet reine Desinformation sind. Die Dynamik an der Front bleibt hoch, und jede Entwicklung kann die Verhandlungspositionen beeinflussen.
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