Luftangriff auf Kramatorsk: Zivilisten verletzt, Wohnhäuser und Autos zerstört.
Bomben auf eine Stadt in der Ostukraine
Nach Angaben von UATV: Bei einem russischen Luftangriff auf die Stadt Kramatorsk in der Region Donezk sind am 12. Februar zwei Zivilisten verletzt worden. Betroffen sind ein 18-jähriger junger Mann und eine Frau. Der Angriff richtete zudem erhebliche Sachschäden an: Elf Wohnhäuser, 28 Autos, ein Geschäft und eine Apotheke wurden beschädigt oder zerstört. Solche Angriffe auf urbane Zentren sind Teil der Kriegstaktik, die die Zivilbevölkerung gezielt trifft.
Augenzeugen berichten von den grauenvollen Geräuschen der Explosionen. Ein Bewohner Kramatorsks schilderte:
„Ich bin nachts aufgewacht, habe eine Explosion gehört. Ich sage sofort zu meiner Frau: Lena, eine Explosion! Dann kam der zweite Knall.“Eine andere Anwohnerin, Anna, erinnert sich an einen verstörenden Anruf ihrer Mutter:
„In diesem Haus leben unsere Eltern, sie riefen uns gegen halb vier nachts an. Meine Mutter war völlig aufgelöst und schrie: ‚Helft uns, die Tür ist verschüttet!‘“
Weitere Angriffe in der Region Donezk
Dieser Vorfall war leider kein Einzelfall. Bei weiteren Angriffen der russischen Armee in der Region Donezk kamen an diesem Tag ein Mann ums Leben, fünf weitere Personen wurden verletzt. Die Lage bleibt angespannt, und die Menschen leben in ständiger Sorge um ihre Sicherheit.
Die fortgesetzten Attacken auf zivile Ziele in der Ukraine unterstreichen die Brutalität des Konflikts. Die Zivilbevölkerung sieht sich einer permanenten Bedrohung für Leib, Leben und Eigentum ausgesetzt, was den Alltag unerträglich macht. Angesichts dieser jüngsten Eskalation wird die Forderung nach internationalem Schutz für die Zivilbevölkerung und Unterstützung beim Wiederaufbau dringlicher denn je.
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