Moskaus Munitionsproblem: Welche Waffen Russland als Raketenersatz einsetzt.

Moskaus Munitionsproblem: Welche Waffen Russland als Raketenersatz einsetzt
Moskaus Munitionsproblem: Welche Waffen Russland als Raketenersatz einsetzt

Russland leidet unter Raketenmangel

Nach Angaben von UATV: Wie der ehemalige Generalleutnant Ihor Romanenko im Sender FREEДОM darlegte, ist die angespannte Versorgungslage mit Raketen für Russland offensichtlich. Der Mangel zwingt die russische Armee dazu, bei ihren Angriffen auf die Ukraine auf andere Waffensysteme auszuweichen. Die militärische Logistik steht unter erheblichem Druck.

Für Angriffe setzt Russland derzeit vor allem ein:

  • Raketen des Typs 'Zirkon'
  • Raketen des Typs 'Oniks'
  • Systeme vom Typ S-300 und S-400
  • Ch-101-Marschflugkörper, abgefeuert von strategischen Bombern

Bereits im Jahr 2023 wurden laut Romanenko Überreste von Ch-101-Raketen gefunden, was die anhaltenden Lieferengpässe unterstreicht. Hinzu kommt ein akuter Mangel an Flugabwehrraketen und Luftfahrtausrüstung. Dies deutet nach Einschätzung des Experten auf erhebliche Schwierigkeiten bei der Beschaffung der benötigten Waffenmengen hin.

'Dies führt zu einer Verschlechterung der Raketenqualität und einer Verringerung der Menge' - Ihor Romanenko

Ein zentrales Problem ist, dass Russland westliche Bauteile nicht in ausreichender Menge beschaffen kann, was die Raketenproduktion massiv erschwert. Die Sanktionspolitik zeigt hier offenbar Wirkung.

Ersatzwaffen als Ausweg

Um den Raketenmangel zu kompensieren, greift der Kreml bereits auf Alternativen zurück: So wurden nach Angaben aus dem Bericht bereits 11 ballistische Raketen und fast 150 Drohnen gegen die Ukraine eingesetzt. Diese Verschiebung im Waffenmix zeigt die taktische Anpassung an die knappen Ressourcen.

Der anhaltende Mangel an präzisen Raketen könnte die militärischen Fähigkeiten Russlands im langandauernden Krieg gegen die Ukraine langfristig schwächen. Zwar ermöglichen Drohnen und andere Ersatzwaffen weiterhin Angriffe, doch ihre Wirksamkeit ist oft geringer. Sollte die Produktionskrise anhalten, könnte der Druck auf die russische Rüstungsindustrie weiter wachsen und sich spürbar auf den weiteren Konfliktverlauf auswirken.


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