Tote und Verletzte bei russischen Luftangriffen und Drohnenattacken auf die Region Charkiw.
Tödlicher Angriff im Raum Tschuhujiw
Nach Angaben von Novyny.live: Am 18. Juni griff Russland die Region Charkiw massiv mit Gleitbomben und Drohnen an. Dabei kamen Zivilisten ums Leben, weitere wurden verletzt. Im Dorf Ukrajinske im Rajon Tschuhujiw traf eine russische FPV-Drohne Anwohner: Eine 65-jährige Frau starb noch am Einsatzort, ein 66-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Die Beschüsse in anderen Orten hinterließen schwere Schäden:
- In Sawodske brannte ein Wohnhaus nach einem Drohneneinschlag vollständig nieder;
- In Nowyj Burluk wurde ein Mehrfamilienhaus zerstört;
- Um 09:45 Uhr warfen russische Streitkräfte zwei Gleitbomben nahe der Ortschaften Klynowa und Nowoseliwka ab;
- In Hruschiwka tötete der Einschlag einer gelenkten Gleitbombe einen 72-jährigen Mann;
- Verletzt wurden ein 18-jähriger Jugendlicher in Hluschkiwka und eine Frau in der Siedlung Schewtschenkowe.
Die Angriffe betrafen auch die Gemeinde Wowtschansk, wo ein 64-jähriger Mann schwere körperliche Verletzungen erlitt. In der Gemeinde Solotschiw beschädigten russische Drohnen eine Schule, Privathäuser und die Stromversorgung. Im Dorf Pidseredne traf eine FPV-Drohne einen Rettungswagen – dies zeigt die Gefahr für medizinisches Personal, das Verletzte versorgt.
Bereits in der Nacht zum 15. Juni waren bei einem Angriff Rettungskräfte und ein Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde ums Leben gekommen. Die russischen Truppen setzen ihre Angriffe auf Fahrzeuge auf der Straße zwischen Isjum und Oskol mit Kamikaze-Drohnen vom Typ ‚Lanzett‘ fort, was das Leben von Zivilisten gefährdet und die humanitäre Lage in der Region weiter erschwert.
Die jüngsten Ereignisse in der Region Charkiw verdeutlichen die wachsende Bedrohung für die ukrainische Zivilbevölkerung durch moderne Militärtechnik wie Drohnen. Diese Angriffe fordern nicht nur Tote und Verletzte, sondern zerstören auch wichtige Infrastruktur, was die ohnehin prekäre humanitäre Situation noch verschlimmert. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, schnell zu handeln, um die Sicherheit der betroffenen Menschen zu gewährleisten und sie in dieser schweren Zeit zu unterstützen.
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