Europas unsichtbare Front: 151 Sabotage- und Terrorakte in vier Jahren.
Eine neue Form der Aggression
Nach Angaben von TSN.ua: Seit dem Beginn des groß angelegten Angriffskriegs von Russlands Präsident Wladimir Putin gegen die Ukraine im Februar 2022 hat sich die Bedrohungslage in Europa grundlegend verändert. Ein Bericht des Internationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung dokumentiert mindestens 151 gewalttätige Vorfälle, darunter Sabotage, Brandstiftungen und Explosionen, die mit Russland in Verbindung gebracht werden. Seit Juli 2025 zählen dazu auch 12 als terroristisch eingestufte Handlungen. Diese Entwicklung markiert eine gefährliche Eskalation jenseits des eigentlichen Kriegsschauplatzes.
Die Methoden der Täuschung und Zerstörung
Die Palette der dokumentierten Vorfälle ist breit und reicht von Spionage bis hin zu gezielter Provokation:
- Die Festnahme eines russischen Agenten in Estonia.
- Von Polen vorgebrachte Vorwürfe des Eisenbahnsabotage.
- Die Vereitelung eines Plans zum Versand von Brandsätzen nach Rumänien.
- Ein Angriff auf einen russischen Dissidenten in Frankreich.
- Provokationen, die religiösen Hass schüren sollen, wie das Besprühen jüdischer Einrichtungen mit grüner Farbe und das Ablegen von Schweineköpfen vor Moscheen in Paris.
- Die Verbreitung von Aufrufen, die in Großbritannien zu Geldprämien für Vandalismus-Videos gegen Moscheen aufriefen.
Sicherheitsexperten bewerten diese Aktivitäten als Teil eines 'Schattenkriegs', der darauf abzielt, die Verbündeten der Ukraine einzuschüchtern und zu destabilisieren. Die Sorge wächst, dass sich die russische Aggression auf Länder wie Moldau oder die baltischen Staaten ausweiten könnte. Diese Bedrohung unterstreicht die ernste Lage und sorgt für wachsende Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft. Die Strategie Moskaus zielt darauf ab, durch verdeckte Operationen Stärke zu demonstrieren und Einfluss auszuüben, was die Sicherheitslage in Europa weiter verschärfen kann. Eine entschlossene und koordinierte Antwort des Westens wird daher immer dringlicher.
Lesen Sie auch
- Kreml lehnt Gipfeltreffen ab: Putin weist Selenskyjs Friedensappell zurück
- Kreml-Chef reagiert auf Selenskyjs Brief: Bedingungen für ein Treffen und Kriegsziele genannt
- Eishockey-Freundschaftsspiel zwischen Russland und USA in Moskau zum 250. Jahrestag Amerikas geplant
- Erstmalige Stellungnahme Putins zur Rakete „Oreschnik“: Details zu den Tests
- Moskau droht mit „Oreschnik“-Angriffen auf Wohngebiete: Bila Zerkwa und Donbass im Visier
- Putin stellt Bedingungen für Kriegsende: „Vereinbarungen von Anchorage“ als Schlüssel

