Russland hat die Eröffnung der Häfen in Berdjansk und Mariupol bekannt gegeben: Reaktion des ukrainischen Außenministeriums.
Russland fügt Berdjansk und Mariupol zu seiner Liste der Seehäfen hinzu
Nach Angaben von FREEДOM: Russland hat Berdjansk und Mariupol zu seiner Liste der Seehäfen hinzugefügt. Mit diesem Schritt versucht der Aggressor, die Besetzung ukrainischer Territorien gesetzlich zu billigen. Dies wurde vom ukrainischen Außenministerium mitgeteilt.
Im Außenministerium wurde die Entscheidung, diese Häfen für ausländische Schiffe zu öffnen, scharf verurteilt, und die Partner aus anderen Ländern wurden aufgefordert, strenge Maßnahmen gegen Personen zu ergreifen, die dort wirtschaftliche Aktivitäten durchführen.
„Dieser Schritt ist ein eindeutiger Verstoß gegen das Völkerrecht. Die Kontrolle über die Schifffahrt in den Hoheitsgewässern der Ukraine liegt ausschließlich im Zuständigkeitsbereich der Ukraine. Wir fordern unsere Partner auf, zusätzliche Sanktionen gegen russische Bürger, Unternehmen und ausländische Firmen einzuführen, die wirtschaftliche Aktivitäten in den Häfen von Berdjansk und Mariupol ausüben“, sagten sie im Außenministerium der Ukraine.
Die Einbeziehung ukrainischer Städte in seine Seehäfen ermöglicht es den Besatzern, aktiver Export von Produkten aus dem Donbass und dem besetzten Teil der Region Saporischschja zu betreiben.
Der Hafen von Mariupol ist auf den Export von Metall, Kohle und Getreide spezialisiert, berichtete das Zentrum für Verkehrsstudien.
Das ukrainische Außenministerium reagierte scharf auf die russische Ankündigung über die 'Eröffnung' der Häfen in den bereits besetzten Berdjansk und Mariupol.
Die vorliegende Nachricht berichtet darüber, wie Russland die ukrainischen Städte Berdjansk und Mariupol in seine Liste der Seehäfen aufgenommen hat, was ein Versuch ist, die Besetzung dieser Territorien zu legalisieren. Das ukrainische Außenministerium hat diesen Schritt scharf verurteilt und die Partner aufgefordert, Sanktionen gegen Personen einzuführen, die an wirtschaftlichen Aktivitäten in diesen Häfen beteiligt sind. Indem Russland diese Städte in seine Häfen aufnimmt, wird es die Möglichkeit erhöhen, Produkte aus den besetzten Gebieten zu exportieren.Lesen Sie auch
- Wahlkampf in Armenien: Moskau erhöht den Druck – drohen gezielte Unruhen?
- Lukaschenko will den Finger am Abzug: Belarusse könnten durch russische Atomwaffen zur Zielscheibe werden
- Russland offiziell als Feindstaat eingestuft: Diese Einreisebeschränkungen gelten für russische Staatsbürger
- Trump befürwortet direkte Gespräche zwischen Selenskyj und Putin: Hintergründe und Reaktionen
- Putins fragwürdige Gebietsbilanz: Warum die Zahl von 2.440.000 Quadratkilometern nicht stimmen kann
- Appell an Putin: Selenskyj bittet in offenem Brief um persönliches Treffen zur Beendigung des Krieges

