Rekord an Ballistischen Raketen: Russland feuert 91 Geschosse im Januar 2026.
Kriegsgeschehen eskaliert zu Jahresbeginn 2026
Nach Angaben von TSN.ua: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat im Januar 2026 eine neue Dimension erreicht. Mit insgesamt 91 abgefeuerten ballistischen Raketen verzeichnete die russische Armee in diesem Monat einen traurigen Rekord – den höchsten Wert seit Kriegsbeginn. Diese massive Steigerung der Angriffsintensität löste international Besorgnis aus und unterstreicht eine deutliche Eskalation der militärischen Gewalt.
Die Woche für Woche erhobenen Daten zeigen das Ausmaß: In der ersten Januarwoche trafen 18 ballistische Raketen das Land, eine konnte abgefangen werden. In der zweiten Woche feuerten die Invasoren 38 Raketen der Typen 9M723, KN-23 und 5V55 ab, wobei 11 Ziele zerstört wurden. Die dritte Woche brachte einen Beschuss mit 23 Geschossen, von denen 14 erfolgreich abgewehrt wurden. In der letzten Januarwoche registrierten die ukrainischen Verteidiger noch einmal 12 Raketen und vernichteten fünf davon.
Vergleich mit früheren Monaten und weitere Waffensysteme
Der bisherige Monatsrekord lag bei 89 ballistischen Raketen im Oktober 2025 und wurde nun übertroffen. Neben den ballistischen Geschossen kamen im Januar auch andere Waffensysteme zum Einsatz: In der Nacht zum 20. Januar wurden 15 Marschflugkörper des Typs Ch-101 gestartet, von denen 13 abgeschossen wurden. Bereits in der Nacht zum 9. Januar feuerten russische Einheiten 22 'Kalibr'-Raketen ab, wobei die ukrainische Luftabwehr zehn Treffer erzielte.
Insgesamt wurden ballistische Raketen fast 2,5-mal häufiger eingesetzt als Marschflugkörper. Der Militärexperte Oleksandr Kowalenko brachte die Entwicklung auf den Punkt:
„Ballistische Angriffsmittel sind de facto zum Hauptinstrument des russischen Raketenterrors geworden“. Diese Einschätzung unterstreicht die gravierende Bedrohung, die von diesen kaum abwehrbaren Geschossen für die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur ausgeht.
Der starke Anstieg im Einsatz ballistischer Raketen deutet auf eine Intensivierung des Konflikts und eine Ausweitung der russischen Angriffskapazitäten hin. Angesichts der bereits bestehenden internationalen Besorgnis könnte diese Entwicklung neue diplomatische Initiativen oder eine verstärkte militärische Unterstützung der Ukraine durch westliche Partner erforderlich machen. Die Weltgemeinschaft steht vor der Herausforderung, angemessen auf diese Bedrohungslage zu reagieren, um eine weitere Eskalation der Gewalt in der Region zu verhindern.
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