Ukrainischer General warnt: Russland verzeichnet über 1,3 Millionen Verluste und plant offenbar Massenmobilmachung auf der Krim.
Mobilmachung in Russland erreicht kritischen Punkt
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Armeegeneral Mykola Malomusch schlägt Alarm: Die russischen Streitkräfte haben seit Beginn der groß angelegten Invasion mehr als 1,3 Millionen Soldaten verloren. Um diesen enormen Aderlass zu kompensieren, plant Moskau laut Malomusch die Einberufung von rund 400.000 weiteren Personen. Dies deute auf ernste Engpässe in den personellen Reserven hin. Besonders brisant: Die Mobilisierung soll sich nun verstärkt auf die vorübergehend besetzten Gebiete der Ukraine konzentrieren, darunter vor allem die Krim.
Bislang seien die Einberufungen in diesen Regionen eher verhalten gewesen, so der General. Nun drohe jedoch eine Massenmobilisierung.
„Es geht um Hunderttausende Menschen, in erster Linie von der Krim und anderen vorübergehend besetzten Gebieten“ – erklärte Malomusch.Er betonte zudem den politischen Hintergrund: Russlands Präsident Wladimir Putin verfüge schlichtweg nicht über ausreichende Reserven.
„Deshalb ist er gezwungen, zu solch harten und unpopulären Maßnahmen zu greifen“ – fügte Malomusch hinzu.Hinzu kommt: Seit 2014 wurden auf der Krim rund eine Million Menschen umgesiedelt, was die Mobilisierungssituation dort zusätzlich verschärfen könnte.
Proteste als letzter Ausweg? Die Folgen der neuen Einberufungswelle
Der General sieht nur noch eine Möglichkeit, die drohende Zwangsrekrutierung zu verhindern: massive öffentliche Proteste.
„Nur Massenproteste und Demonstrationen können diese Aktionen verhindern, bei denen Menschen faktisch ins Schlachthaus geschickt werden“ – so Malomusch.Die Ankündigungen des Generals verdeutlichen, wie sehr der Kreml unter Druck steht, seine Truppen zu verstärken. Dies könnte nicht nur zu neuen Einberufungswellen in den besetzten Gebieten führen, sondern auch die ohnehin angespannte Stimmung in der russischen Gesellschaft weiter anheizen. Viele Bewohner der betroffenen Regionen fürchten nun eine Zwangsrekrutierung, was oppositionelle Regungen gegen die Staatsführung verstärken könnte.
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