Massiver Raketenangriff am 26. Februar: Russland setzt Hyperschallwaffe 'Zirkon' ein.
Großangriff auf die Ukraine in der Nacht zum 26. Februar
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht vom 25. auf den 26. Februar startete Russland einen massiven Luftangriff auf mehrere Regionen der Ukraine. Der Angriff, der um 18:00 Uhr am 25. Februar begann, richtete sich unter anderem gegen Charkiw, die Region Kiew, Mykolajiw und Saporischschja. Die ukrainische Luftabwehr war über Stunden im Einsatz.
Besonders bemerkenswert war der Einsatz von zwei 'Zirkon'-Hyperschallraketen, die von der vorübergehend besetzten Krim abgefeuert wurden. Diese modernen Waffen gelten als schwer abzufangen. Das russische Militär setzte zudem 11 ballistische Raketen des Typs 'Iskander-M' sowie S-400-Flugabwehrsysteme aus den russischen Regionen Brjansk und Rostow ein. Aus dem Gebiet Wologda starteten 24 Marschflugkörper vom Typ Ch-101. Ergänzt wurde das Arsenal durch zwei gelenkte Luft-Boden-Raketen Ch-69.
Ein massiver Drohnenangriff bildete einen weiteren Schwerpunkt: Insgesamt 420 Angriffsdrohnen der Typen Shahed, 'Gerbera' und 'Italmas' kamen zum Einsatz, davon etwa 280 vom Typ Shahed. Bis 10:00 Uhr am 26. Februar konnten 406 dieser Luftziele abgeschossen oder gestört werden. Dennoch gab es Treffer: 5 ballistische Raketen und 46 Angriffsdrohnen trafen 32 verschiedene Standorte. An 15 weiteren Orten wurden Schäden durch Trümmerteile registriert.
Diese Regionen waren im Fokus
Die Angriffe konzentrierten sich auf folgende Gebiete und Städte:
- Charkiw
- Mykolajiw
- Odessa
- Winnyzja
- Saporischschja
- Kiew
- Krywyj Rih
- Sowie frontnahe Gebiete in den Regionen Donezk und Poltawa
Diese groß angelegte Luftoperation unterstreicht die anhaltende Aggression der Russischen Föderation und die fortbestehende Bedrohung für die gesamte Ukraine.
Der Angriff markiert eine weitere Eskalationsstufe im Krieg und zeigt Russlands Fähigkeit, ein breites Arsenal unterschiedlichster Waffensysteme für koordinierte Luftschläge einzusetzen. Die hohe Abschussquote der ukrainischen Luftabwehr demonstriert deren Wirksamkeit, doch die ständigen Attacken bleiben eine immense Belastung für die Zivilbevölkerung und die kritische Infrastruktur des Landes.
Die Lage bleibt angespannt. Das weitere Vorgehen hängt nun von den Reaktionen der Kriegsparteien und der internationalen Gemeinschaft ab.
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