Kombinierter Angriff auf Krywyj Rih: Elf Verletzte, darunter drei Kinder.
Der Angriff auf Krywyj Rih am 22. Januar 2023
Nach Angaben von UATV: Am 22. Januar 2023 griffen russische Besatzungstruppen die ukrainische Stadt Krywyj Rih mit einer kombinierten Waffengewalt an. Bei den Angriffen, die den ganzen Tag andauerten, wurden elf Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Zum Einsatz kamen auch iranische Kampfdrohnen des Typs 'Shahed'. Die Stadt im Zentrum der Ukraine ist ein wichtiges Industriezentrum und wiederholt Ziel von Attacken.
Laut Angaben von Olexandr Wilkul, dem Vorsitzenden des Verteidigungsrats von Krywyj Rih, wurden acht Personen in ein Krankenhaus gebracht, unter ihnen ein eineinhalbjähriger Junge. Zwei weitere verletzte Kinder, die in mittelschwerem Zustand waren, wurden in eine Kinderklinik eingeliefert.
Zehnstündiger Angriff und die Folgen
Die Angriffsserie erstreckte sich über etwa zehn Stunden. Um 16:00 Uhr erfolgte ein erneuter Angriff mit 'Shahed'-Drohnen. Infolge der Treffer waren rund 10.000 Haushalte ohne Strom. Bereits in der Nacht zum 22. Januar waren 94 Angriffsdrohnen verschiedener Typen, darunter 'Shahed' und 'Gerbera', abgewehrt worden.
Dieser Vorfall unterstreicht die fortgesetzte Aggression der russischen Truppen, die sich unmittelbar auf die Zivilbevölkerung der Ukraine auswirkt.
Der Angriff auf Krywyj Rih, bei dem Kinder verletzt wurden, wirft erneut ernste Fragen zum Schutz der Zivilbevölkerung auf. Die erneuten Schäden an der städtischen Infrastruktur erschweren zudem die Versorgung der Bewohner und den Wiederaufbau erheblich.
Lesen Sie auch
- 170 Griwna Bußgeld: Warum die tödliche Mercedes-Raserei in Kiew niemanden stoppt
- Erneuter Stromausfall am AKW Saporischschja: 19. Blackout seit Besatzungsbeginn
- Schlüsselbrücke zur Krim zerstört: Russlands Nachschubroute ist gekappt
- Großbrand in russischer Fabrik nach Drohnenangriffen: 2800 Quadratmeter in Flammen
- Falscher Alarm im Pentagon: Evakuierung wegen vermeintlicher Gefahrstoffe
- Tödlicher Unfall in Kiew: Eltern fordern härtere Strafen für Raser

