Zahlreiche Tote und Verletzte nach russischen Angriffen auf Dnipropetrowsk und Charkiw.
Neue Angriffswelle trifft zwei ukrainische Regionen
Nach Angaben von UATV: Am 16. Januar 2023 griffen russische Streitkräfte mit massiven Schlägen Ziele in den Regionen Dnipropetrowsk und Charkiw an. Unter den Opfern befinden sich Zivilisten sowie Angehörige der Sicherheitskräfte. Diese Angriffe reihen sich in eine Serie von Eskalationen ein, die die humanitäre Lage vor Ort weiter verschärfen.
In Nikopol kamen bei einem Artilleriebeschuss zwei Frauen ums Leben. Die Gebietsverwaltung von Dnipropetrowsk meldet zudem sechs Verletzte. Eine 65-jährige Frau schwebt in Lebensgefahr, ein weiterer Mann erlitt seine Verletzungen während eines Nachtangriffs.
Luftangriff auf Kontrollpunkt bei Kupjansk
In der Region Charkiw traf eine russische Fliegerbombe einen Kontrollposten nahe Kupjansk. Vier Personen, darunter zwei Polizisten und zwei Soldaten, wurden dabei verwundet. Diese jüngsten Vorfälle stehen im Kontext einer dramatischen Gesamtbilanz: Für das Jahr 2025 verzeichnet die Ukraine bereits 2.514 getötete und über 12.000 verwundete Zivilisten. Diese Zahlen liegen um 31 Prozent höher als im Vorjahr 2024.
Die Angriffe verdeutlichen eine weitere Verschärfung des Konflikts und die Fortsetzung russischer Aggressionen, die das Leben der Zivilbevölkerung unmittelbar bedrohen. Der deutliche Anstieg der Opferzahlen unterstreicht die ernste humanitäre Not in den Kampfgebieten.
'Die jüngsten Ereignisse könnten die internationale Gemeinschaft zu entschlosseneren Maßnahmen zugunsten der Ukraine und zur Verurteilung der Aggression bewegen.'
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