Großangriff auf die ukrainische Energieversorgung: Schäden in mehreren Regionen.
Raketen- und Drohnenangriffe vom 22. Februar 2023
Nach Angaben von UATV: Am 22. Februar 2023 griff Russland die Ukraine mit einer massiven Welle aus Drohnen, ballistischen und Marschflugkörpern an. Im Fokus standen dabei Energieinfrastrukturen, unter anderem in der Region Kiew. Bei den Angriffen wurden Wohnhäuser beschädigt und zwei Personen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Diese Attacken sind Teil einer systematischen Strategie, die kritische Versorgung der Zivilbevölkerung zu treffen.
Ausmaß der Zerstörungen in der Region Kiew
In der Region Kiew kam es zu zahlreichen Schäden an Wohngebäuden. Die Bilanz:
- Im Bezirk Boryspil geriet nach einem Treffer eine Farm in Brand.
- Im Bezirk Browary wurden zehn Einheiten in einer Garagenanlage beschädigt.
- Im Bezirk Fastiw traf es fünf Privathäuser. Acht Personen, darunter ein Kind, konnten aus den Trümmern gerettet werden.
- Im Bezirk Butscha wurden zwei Privathäuser und ein Auto zerstört.
- Im Bezirk Obuchiw meldeten die Behörden Schäden an einem Lagergebäude und einem Wohnhaus.
Weitere betroffene Regionen
Die Angriffe richteten sich auch gegen andere Landesteile:
- In der Region Odessa erlitten Energieanlagen erhebliche Schäden. Es gab jedoch keine Todesopfer.
- In Mykolajiw und Umgebung wurden Energie- und Transportinfrastruktur getroffen. Etwa 16.000 Haushalte waren infolgedessen ohne Strom.
- In der Region Dnipropetrowsk wurden bei Angriffen auf die Bezirke Nikopol und Synelnykowe zwei Menschen verletzt.
Zudem attackierten russische Streitkräfte ein Wohnviertel in Saporischschja. In fünf Hochhäusern wurden Fenster zerstört und Balkone beschädigt. Diese Ereignisse belegen die unvermindert andauernde militärische Aggression gegen die Ukraine. Die Zerstörungen an Wohngebäuden und lebenswichtiger Infrastruktur lösten in der Bevölkerung große Besorgnis aus.
Diese Angriffsserie unterstreicht die weitere Eskalation des Konflikts und die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung.
Die Energieversorgung ist in Kriegszeiten von existenzieller Bedeutung. Ausfälle können das Leben in Städten und Dörfern lahmlegen. Die ukrainischen Behörden und internationale Organisationen arbeiten an der Unterstützung der Betroffenen und der Wiederherstellung der Infrastruktur – eine Aufgabe, die die anhaltende Komplexität der Lage in der Region verdeutlicht.
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