Russland führt Großangriff auf acht ukrainische Regionen durch.
Kombinierter Raketen- und Drohnenangriff am 20. Januar
Nach Angaben von Novyny.live: Russische Streitkräfte haben die Ukraine am 20. Januar mit einem massiven kombinierten Schlag angegriffen. Bei dem Angriff wurden ballistische und Marschflugkörper sowie mehr als 300 Kampfdrohnen eingesetzt. Die Angriffe trafen acht Verwaltungsbezirke: die Regionen Kiew, Winnyzja, Dnipro, Odessa, Saporischschja, Poltawa und Sumy sowie die Hauptstadt Kiew direkt. Solche koordinierten Angriffe zielen systematisch auf die kritische Infrastruktur des Landes.
In der Nacht zum 20. Januar 2023 registrierte die Ukraine diesen Großangriff. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj informierte über die Folgen in verschiedenen Regionen. In Kiew, im Gebiet Kiew und in anderen betroffenen Gebieten seien Reparaturtrupps und der Staatliche Notdienst (DSNS) im Einsatz, so Selenskyj. Die ukrainische Luftabwehr konnte während des Angriffs eine beträchtliche Anzahl der Ziele zerstören, doch die Auswirkungen sind weiterhin spürbar.
Folgen für die Zivilbevölkerung und Appell an die Weltgemeinschaft
Infolge der Beschüsse wurde in mehreren Regionen der Notstromabschaltung eingeführt. In der Hauptstadt Kiew blieben tausende Wohnungen ohne Heizung, und das linke Ufer der Stadt war vollständig von der Wasserversorgung abgeschnitten. Präsident Selenskyj verwies auf erste Lageberichte aus den Regionen nach dem russischen Schlag. Er betonte die dringende Notwendigkeit internationaler Unterstützung und erklärte:
'Jedes Hilfspaket zählt. Raketen für Patriot-, für NASAMS- und andere Luftabwehrsysteme sind absolut kritisch.' - Wolodymyr Selenskyj
Selenskyj unterstrich zudem die Präsenzpflicht ukrainischer Amtsträger: 'Derzeit müssen alle ukrainischen Beamten, jeder Verantwortliche für staatliche Institutionen, Regional- und Lokalverwaltungen sowie ukrainische Energieunternehmen im Land sein, arbeiten, den Menschen helfen und versuchen, die Lage zu stabilisieren.'
Dieser Angriff zeigt die Fortsetzung der russischen Aggression gegen die Ukraine und unterstreicht die kritische Situation im Energie- und Infrastruktursektor des Landes. Der Appell des Präsidenten an die internationale Gemeinschaft macht deutlich, wie wichtig externe Hilfe für die ukrainische Verteidigungsfähigkeit und die Sicherstellung von Stabilität unter diesen ständigen Bedrohungen ist. Die Lage bleibt angespannt, und die Anstrengungen der staatlichen Stellen sowie der internationalen Partner sind entscheidend, um die Folgen dieser Angriffe zu bewältigen.
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