Moskau beschuldigt Kiew nach Angriff auf Höhlenkloster – Militärsprecher nennt wahren Verantwortlichen.

Moskau beschuldigt Kiew nach Angriff auf Höhlenkloster – Militärsprecher nennt wahren Verantwortlichen
Moskau beschuldigt Kiew nach Angriff auf Höhlenkloster – Militärsprecher nennt wahren Verantwortlichen

Angriff auf das Kyjiwer Höhlenkloster

Nach Angaben von Novyny.live: Am 15. Juni 2023 wurde das berühmte Kyjiwer Höhlenkloster Ziel eines feindlichen Angriffs. Eine Drohne vom Typ 'Shahed' traf das Gotteshaus und beschädigte es schwer. Russische Propagandamedien reagierten prompt und warfen der Ukraine vor, die eigene religiöse Stätte attackiert zu haben – angeblich mit einer Rakete des US-Systems Patriot. Diese Behauptung wies Jurij Ihnat, der Leiter der Kommunikationsabteilung der ukrainischen Luftstreitkräfte, entschieden zurück.

Nach Angaben des ukrainischen Militärs wurde das feindliche Luftziel auf den Radarschirmen erfasst. Die Kampfdrohne 'Shahed' durchschlug das Stefanowskij-Seitenschiff und setzte das Dach der Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Brand. Die Feuerfläche betrug 800 Quadratmeter. Weitere Einschläge beschädigten zudem das Verteidigungssystem der Oberen Lawra und lösten einen Brand im benachbarten 'Kunst-Arsenal' aus.

Jurij Ihnat erklärte: 'Offiziell war es eine Shahed-Drohne, die genau dort eingeschlagen ist.'

Er betonte weiter, dass die russischen Propagandisten versuchten, die Schuld für diesen Angriff auf die Ukraine abzuwälzen. Als Reaktion auf den Vorfall bereitet das ukrainische Außenministerium eine Eingabe an die UNESCO vor, um die internationale Gemeinschaft auf die Angriffe auf Kultur- und Religionsstätten in der Ukraine aufmerksam zu machen.

Reaktion der Führung

Präsident Wolodymyr Selenskyj hielt eine Vor-Ort-Sitzung auf dem Gelände des Klosters ab. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Lage und die Notwendigkeit, auf die Bedrohungen durch die russische Aggression zu reagieren.

Der Angriff auf das Kyjiwer Höhlenkloster verdeutlicht die wachsende Spannung in der Ukraine, wo kulturelle und religiöse Stätten im Kriegsgeschehen zu Zielen werden. Die geplante UNESCO-Eingabe zeigt, dass die ukrainische Seite versucht, internationale Unterstützung zu mobilisieren und das Bewusstsein für die Folgen der Aggression zu schärfen. Es ist wichtig, dass die Weltgemeinschaft auf solche Vorfälle reagiert, denn sie betreffen nicht nur die territoriale Integrität, sondern auch das kulturelle Erbe der Ukraine.


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