Vier Zivilisten sterben bei Angriff auf Rettungswagen in der Region Sumy.
Zielgerichteter Beschuss eines Rettungsfahrzeugs
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem gezielten Angriff russischer Streitkräfte auf einen Rettungswagen in der Region Sumy sind am 21. Februar vier Zivilisten ums Leben gekommen. Unter den Opfern befanden sich zwei Brüder, von denen einer erst 17 Jahre alt war, sowie ein Ehepaar. Sie waren auf dem Weg ins Krankenhaus, als ihr Fahrzeug attackiert wurde. Derartige Angriffe auf eindeutig gekennzeichnete Rettungsfahrzeuge verletzen das humanitäre Völkerrecht und sind ein schweres Kriegsverbrechen.
Der Fahrer des Rettungswagens erlitt schwere Verbrennungen und wird stationär behandelt. Oleg Hryhorov, ein Sprecher der Rettungsdienste, bestätigte die Umstände:
„Auf dem Weg ins Krankenhaus griffen die Russen gezielt den Rettungswagen mit einer Kampfdrohne an.“ - Oleg Hryhorov
Weitere Angriffe auf Wohngebiete in Sumy
Am selben Tag trafen russische Angriffe auch ein Wohngebiet in der Stadt Sumy. Im Stadtteil Kovpakivskyi wurden in Wohnhäusern mehr als 20 Fenster zerstört. Der Bürgermeister von Sumy, Artem Kobzar, gab Entwarnung:
„Durch den Einschlag wurden über 20 Fenster in Wohnhäusern beschädigt. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.“ - Artem Kobzar
Diese Vorfälle sind Teil einer eskalierenden Angriffsserie in der Region. Bereits am 20. Februar hatte ein russischer Schlag auf ein ziviles Objekt in der Region Charkiw drei Menschen unter den Trümmern begraben.
Die systematischen Attacken auf zivile Infrastruktur und medizinische Versorger zeigen eine brutale Eskalationsstrategie. Sie untergraben jegliche humanitäre Grundsätze und setzen die Zivilbevölkerung einem unkalkulierbaren Risiko aus. Solche Vorfälle verdeutlichen die dringende Notwendigkeit eines wirksamen Schutzes für die Zivilbevölkerung in den Kriegsgebieten.
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