Krieg gegen die Erinnerung: Russischer Angriff beschädigt ukrainisches Weltkriegsmuseum in Kiew.

Krieg gegen die Erinnerung: Russischer Angriff beschädigt ukrainisches Weltkriegsmuseum in Kiew
Krieg gegen die Erinnerung: Russischer Angriff beschädigt ukrainisches Weltkriegsmuseum in Kiew

Nachtangriff auf die Hauptstadt

Nach Angaben von Novyny.live: Bei einem russischen Raketenangriff auf Kiew in der Nacht zum 3. Februar 2023 wurde das Nationale Museum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg getroffen. Die Explosion ereignete sich in gefährlicher Nähe zum monumentalen Denkmal 'Mutter Heimat', was zu schweren Schäden an dem historischen Gebäude führte.

Die Druckwelle des Einschlags zerstörte fünf wertvolle Glasfenster in der 'Halle des Ruhms' des Museums. Der Museumsvertreter Jurij Sawtschuk bestätigte die Schäden:

„Die Explosionswelle hat das Museumsgebäude beschädigt und die Zerstörung von fünf Glasfenstern verursacht.“
Angesichts eisiger Temperaturen ergriff das Museumspersonal sofort Notmaßnahmen, um weitere Verluste an dem Kulturgut zu verhindern. Der Angriff ist Teil einer systematischen Kampagne gegen die ukrainische Identität.

Eingeschränkter Betrieb trotz Zerstörung

Das Museum hat seinen Betrieb zwar nicht eingestellt, der Zugang zur beschädigten 'Halle des Ruhms' ist jedoch gesperrt. Dies schränkt die Besuchsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit erheblich ein. Die Lage ist unter Kontrolle, und die Mitarbeiter arbeiten intensiv an der Sicherung und dem Wiederaufbau der beschädigten Bereiche.

Der Vorfall unterstreicht die akute Bedrohung des ukrainischen Kulturerbes durch den Krieg. Das Museum ist ein zentraler Ort des Gedenkens und der nationalen Identitätsstiftung. Seine Beschädigung betrifft nicht nur die lokale Bevölkerung, sondern alle, denen die Bewahrung der ukrainischen Geschichte und Kultur ein Anliegen ist. Die Wiederherstellung wird von großer symbolischer und historischer Bedeutung sein.


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