Kiewer Zoo nach Raketenangriff schwer getroffen: Dutzende Scheiben zerstört, Tiere unter Beobachtung.

Kiewer Zoo nach Raketenangriff schwer getroffen: Dutzende Scheiben zerstört, Tiere unter Beobachtung
Kiewer Zoo nach Raketenangriff schwer getroffen: Dutzende Scheiben zerstört, Tiere unter Beobachtung

Zustand des Kiewer Zoos nach dem russischen Angriff vom 2. Juli

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 2. Juli erschütterte ein russischer Angriff die ukrainische Hauptstadt. Der Direktor des Kiewer Zoos, Kyrylo Trantin, äußerte sich zu den Folgen für die Einrichtung. Rund 40 Glastüren und Fenster wurden zerstört, auch einige Tiere erlitten Verletzungen. Besonders stark betroffen war das Terrarium des Zoos.

Die Tierärzte haben bereits erste Untersuchungen durchgeführt. Eine Schildkröte wurde begutachtet und für gesund befunden. Doch bei anderen Tieren ist die Lage noch unklar. Trantin erklärte:

„Wir haben etwa eine Woche Zeit, um die Entwicklung zu beobachten. Bei Tieren ist das schwieriger als bei Menschen – man muss ihr natürliches Verhalten genau verfolgen.“

Besonders kompliziert gestaltet sich die Situation mit einem Krokodil.

„Das Krokodil ist ein aggressives Tier. Wir haben beschlossen, es zunächst einige Tage in Ruhe zu lassen und zu beobachten“, so der Direktor weiter.
Die Wiederaufnahme des Zoobetriebs wird nach Einschätzung Trantins etwa eine Woche dauern.

Bei dem russischen Angriff kamen insgesamt 27 Menschen ums Leben. Die Leitung des Kiewer Zoos betont, dass die Lage unter Kontrolle sei. Man tue alles, um die Sicherheit der Tiere zu gewährleisten und den Betrieb so schnell wie möglich wieder aufzunehmen.

Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie verheerend sich militärische Auseinandersetzungen nicht nur auf die städtische Infrastruktur, sondern auch auf schutzbedürftige Tiere auswirken. Der Zoo ist für die Gemeinde nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch der Bildung und des Artenschutzes. Die Verantwortlichen setzen weiterhin alle Hebel in Bewegung, um das Wohl der Tiere zu sichern – während Kiew weiterhin unter den Bedingungen des bewaffneten Konflikts lebt.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage im Zoo entwickelt und welche Auswirkungen dies auf das städtische Ökosystem haben wird.


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