Tödlicher Luftangriff auf Saporischschja: Drei Tote, 13 Verletzte, Hochhaus in Flammen.

Tödlicher Luftangriff auf Saporischschja: Drei Tote, 13 Verletzte, Hochhaus in Flammen
Tödlicher Luftangriff auf Saporischschja: Drei Tote, 13 Verletzte, Hochhaus in Flammen

Schreckliche Bilanz in Saporischschja

Nach Angaben von UATV: Am 21. Juli erschütterte ein russischer Luftangriff die ukrainische Stadt Saporischschja. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, 13 weitere wurden verletzt. Die russische Armee warf Fliegerbomben ab, die ein neunstöckiges Wohnhaus in Brand setzten. Die Detonationen ereigneten sich am Nachmittag, als viele Menschen und Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs waren – dies verschärfte die Lage und trug zur hohen Opferzahl bei.

Das Feuer griff auf das Hochhaus und mehrere Autos über, mehrere Wohnungen wurden zerstört. Auch Nebengebäude und Garagen erlitten Schäden. Die Aufräumarbeiten zogen sich den ganzen Tag hin: Fenster wurden mit Holzplatten vernagelt, der Hof von Trümmern befreit. Ein Kamerateam des Senders FREEДОМ hielt die Verwüstung vor Ort fest.

Stimmen der Überlebenden

Anwohner berichteten von ihren Erlebnissen.

„Wir schafften es buchstäblich ein paar Minuten vor dem Einschlag in den Flur“ – Sonja.
Eine andere Zeugin, Julia, erzählte: „Alles ist beschädigt, in der Wohnung ist nichts heil geblieben.“ Andrij, der zum Zeitpunkt des Angriffs zu Hause war, ergänzte: „Es krachte, als ich am Computer saß. Im selben Moment war der Knall der Bombe zu hören, und der Fensterrahmen traf mich an der Schläfe.“

Ob die betroffene Hauseingangssektion noch bewohnbar ist, muss eine Kommission klären; ihre Ergebnisse stehen noch aus. „Die Schlussfolgerungen der Kommission, ob die Räume für das Wohnen geeignet sind oder nicht – das liegt alles noch vor uns“, bemerkte Wolodymyr. Insgesamt wurden 58 Drohnen bei dem Angriff eingesetzt, darunter Typen wie ‚Schached‘, ‚Gerbera‘, ‚Italmas‘ und andere.

Die Tragödie in Saporischschja verdeutlicht die ständigen Gefahren für die Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet. Nach den Angriffen auf Wohnviertel rücken Sicherheitsfragen und der Schutz der Bewohner noch stärker in den Fokus. Die Behörden und Einsatzkräfte arbeiten weiter an der Schadensbewertung, während die Einwohner auf eine baldige Rückkehr zur Normalität hoffen.


Lesen Sie auch

Werbung