Tote und Verletzte nach russischem Luftangriff auf Saporischschja – Selenskyj äußert sich.
Rettungseinsatz in Saporischschja läuft auf Hochtouren
Nach Angaben von UATV: Nach den russischen Luftangriffen vom 21. Juli 2023 kämpfen Einsatzkräfte in Saporischschja weiterhin um die Bergung von Überlebenden. Bei dem Angriff auf ein Mehrfamilienhaus kamen zwei Menschen ums Leben, neun weitere wurden verletzt. Das Feuer erfasste die Wohnungen vom ersten bis zum siebten Stock, was die Rettungsarbeiten erheblich erschwert.
Neben Saporischschja wurden auch Cherson und Odessa getroffen. In Cherson gab es einen Toten und zwei Verletzte, in Odessa und Umgebung wurden vier Stockwerke eines Wohngebäudes beschädigt. In der Nacht zum 21. Juli setzte Russland insgesamt 58 Kampfdrohnen gegen die Ukraine ein. Die Luftangriffe zeigen eine deutliche Zunahme der Intensität in den letzten Wochen.
Stellungnahme des ukrainischen Präsidenten
Präsident Wolodymyr Selenskyj kommentierte die Lage mit den Worten: 'Heute gab es Angriffe auf Cherson mit Gleitbomben und verschiedenen Drohnentypen, darunter FPV-Drohnen.'
Er betonte zudem die Dringlichkeit internationaler Hilfe: 'Das 21. Sanktionspaket der Europäischen Union ist genauso notwendig wie die Unterstützung unserer Verteidigung.' Selenskyj rief die Partnerländer zu schnellem Handeln auf.
Die Rettungsdienste sind ununterbrochen im Einsatz, um den Opfern zu helfen und die Schäden zu beseitigen. Die Behörden bitten die Bevölkerung um erhöhte Vorsicht und Einhaltung der Sicherheitshinweise.
Diese Ereignisse unterstreichen die anhaltende Spannung in der Ukraine infolge des bewaffneten Konflikts, der seit 2014 andauert. Die steigende Zahl der Angriffe könnte auf eine weitere Eskalation hindeuten, die die Sicherheit und Stabilität der Region gefährdet.
Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die Europäische Union, beobachtet die Entwicklung genau und berät über weitere Schritte zur Unterstützung der Ukraine in ihrem Kampf um Unabhängigkeit.
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