Datenleck beim NBU-Münzshop: Russische Hackerangriffe auf Dienstleister.

Datenleck beim NBU-Münzshop: Russische Hackerangriffe auf Dienstleister
Datenleck beim NBU-Münzshop: Russische Hackerangriffe auf Dienstleister

Zielgerichteter Angriff auf einen Dienstleister der Nationalbank

Nach Angaben von TSN.ua: Ein russischer Hackerangriff hat einen Dienstleister der ukrainischen Nationalbank (NBU) getroffen, der den Online-Shop für numismatische Produkte betreibt. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Dienstes. Solche Attacken sind Teil einer breiteren Bedrohungslage, die ukrainische Institutionen seit Jahren begleitet.

Nach Angaben der NBU wurden keine finanziellen Daten wie Kreditkartendetails kompromittiert. Allerdings könnten die Angreifer Zugriff auf persönliche Informationen der Kunden erlangt haben. Dazu zählen Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Lieferanschriften. Die Nationalbank warnt ausdrücklich vor der Gefahr, dass diese Daten für gezielte Phishing-Angriffe missbraucht werden könnten.

So sollten sich betroffene Kunden verhalten

Die NBU betont, dass kein System einen hundertprozentigen Schutz vor Cyberangriffen bieten kann. Die eigenen Sicherheitssysteme der Bank arbeiten weiterhin normal. Derzeit werden die genauen Umstände und das Ausmaß des Vorfalls untersucht. Die Rekordaktivität russischer Hacker im Jahr 2025 unterstreicht die anhaltende Gefahr für Organisationen in der Ukraine.

Die Nationalbank der Ukraine ruft alle Nutzer zu erhöhter Wachsamkeit auf und empfiehlt, nicht auf verdächtige Anfragen zu reagieren. Konkret wird geraten:

  • Keine E-Mails zu beantworten, in denen eine Bestätigung persönlicher Daten verlangt wird.
  • Bei Anrufen, die angeblich Kreditkarteninformationen klären sollen, nicht am Telefon Auskunft zu geben.
  • Nicht auf Vorschläge einzugehen, Bestellungen auf alternativen Wegen zu bezahlen.
  • Nicht auf Links zu klicken, die eine 'dringende Verifizierung' fordern.
Dieser Vorfall zeigt erneut die anhaltende Bedrohung der Cybersicherheit in der Ukraine, insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Aktivitäten russischer Hacker.

Angesichts des möglichen Datenabflusses ist es für Nutzer entscheidend, die genannten Sicherheitshinweise zu befolgen. Die Nationalbank der Ukraine arbeitet kontinuierlich daran, ihre Sicherheitssysteme zu stärken und Maßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.


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