83 Jahre bis zur Eroberung der Ukraine? Russlands Armee steckt fest – die Kritik wächst.
Russlands militärische Lage und wachsende Kritik
Nach Angaben von TSN.ua: In Russland mehren sich die Stimmen, die das Scheitern der Militäroffensive in der Ukraine anprangern. Besonders die Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte (ZSU) setzen den russischen Truppen zu. Laut dem Institute for the Study of War (ISW) leidet die russische Armee unter einer Reihe von Problemen, die einen Sieg unwahrscheinlich machen. Würde sich das Tempo der Offensive aus dem Februar 2025 fortsetzen, bräuchte die Besatzungsarmee nach ISW-Berechnungen 83 Jahre, um die restliche Ukraine zu besetzen.
Kreml-Kritik und Militärexperten
Die Unzufriedenheit mit der russischen Führung nimmt angesichts der militärischen Rückschläge zu. So äußerte Ilja Remeslo am 17. März 2026 öffentlich seine Kritik an Präsident Putin. Nur zwei Tage später, am 19. März 2026, wurde Remeslo zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Dieser Vorfall zeigt, wie Kritik an der Staatsführung schnell zu Repressionen führen kann – ein Ausdruck der angespannten gesellschaftlichen Atmosphäre.
Militärexperten wie Konstantin Maschowez weisen auf die organisatorischen Schwierigkeiten der russischen Armee hin. So habe die russische Westgruppe ihre Vorbereitungen für einen Angriff auf Lyman nicht abgeschlossen, was auf Planungs- und Führungsmängel hindeutet. Ein Militärblogger bemerkte:
„Die russische Besatzungsarmee leidet unter Problemen, die sie daran hindern, an der Front Erfolge zu erzielen.“Ein anderer Blogger schätzte sogar, dass
„die russischen Truppen etwa 100 Jahre brauchen würden, um die restliche Ukraine zu erobern.“
Die Frontlage bleibt angespannt, während die Kritik an der russischen Führung mit jeder militärischen Niederlage lauter wird. Es bleibt abzuwarten, wie der Kreml auf die wachsende innere Kritik reagiert – dies könnte die weitere Kriegsführung in der Ukraine maßgeblich beeinflussen.
Angesichts der militärischen Misserfolge und der zunehmenden öffentlichen Kritik sieht sich die russische Führung mit ernsthaften Herausforderungen konfrontiert, die ihre künftige Politik prägen könnten. Die wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung, insbesondere vor dem Hintergrund von Repressionen gegen Regierungskritiker, könnte die soziale Spannung weiter anheizen. Gleichzeitig weisen Militärexperten auf strukturelle Mängel in der Organisation und Ausbildung der russischen Truppen hin, die deren Einsatzfähigkeit an der Front infrage stellen.
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