Fünf Tote und 20 Hochhäuser beschädigt: Russischer Luftangriff erschüttert Saporischschja.

Fünf Tote und 20 Hochhäuser beschädigt: Russischer Luftangriff erschüttert Saporischschja
Fünf Tote und 20 Hochhäuser beschädigt: Russischer Luftangriff erschüttert Saporischschja

Luftangriff auf Saporischschja

Nach Angaben von UATV: Am 20. Juni griffen russische Truppen die ukrainische Stadt Saporischschja mit neun gelenkten Fliegerbomben an. Die Bilanz: Fünf Menschen starben, zwölf weitere wurden verletzt, darunter auch Kinder. Die Explosionen richteten enorme Schäden an – 20 Mehrfamilienhäuser und sechs private Wohnhäuser wurden getroffen.

Eine der Bomben zerstörte einen Kindergarten. Unter den Trümmern kamen zwei Menschen ums Leben. Eine weitere Bombe detonierte in einem Privathaus und tötete die Hausbesitzerin. Auch ein Reitsportclub wurde getroffen: Zwei Pferde starben durch Splitter, fünf Tiere wurden verletzt. Zudem explodierte eine Bombe in der Nähe des städtischen Palasts der Kinder- und Jugendkreativität. Ein Mitarbeiter erlitt dort eine Schrapnellverletzung.

Lage vor Ort

Anwohner beschreiben die Situation als katastrophal.

„Sie bombardieren Zivilisten. Hier gibt es keine militärischen Ziele. Die Leute kamen einfach von der Arbeit nach Hause. Das war's“, sagte Viktor Rjabzew.
Oleg Palejew ergänzte:
„Das ist eine Tragödie. Wir hatten gerade die Fassade saniert, die Fenster erneuert, eine Generalsanierung des Gebäudes und der Heizung durchgeführt. Jetzt ist alles zerstört – kein einziges Fenster ist ganz. Ein Mitarbeiter wurde verletzt – ein Splitter im Fuß. Er liegt im Krankenhaus.“

Allein an einem Tag feuerten russische Streitkräfte über 800 Angriffe auf Orte in der Region Saporischschja. Am darauffolgenden Tag, dem 21. Juni, griff eine russische Drohne eine Tankstelle in Saporischschja an; ein Mann wurde dabei verletzt. Diese Ereignisse verdeutlichen die zunehmende Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in der Region.

Die jüngsten Attacken auf Saporischschja und Umgebung sind ein alarmierendes Zeichen für die Eskalation des Konflikts. Die vielen Toten und die zerstörte Infrastruktur machen deutlich, wie dringend die internationale Gemeinschaft handeln muss, um die Menschen zu schützen. Ohne Gegenmaßnahmen droht eine weitere Verschlechterung der humanitären Lage – es ist höchste Zeit, dass konkrete Schritte zur Wiederherstellung des Friedens unternommen werden.


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