Ukraine erneut unter schwerem Beschuss: Tote und Verletzte, darunter Kinder.
Angriffe auf die Ukraine am 11. Juli 2023
Nach Angaben von UATV: Am 11. Juli 2023 setzte die russische Armee ihre Angriffe auf die Ukraine fort. Betroffen waren mehrere Städte und Regionen, darunter Saporischschja, Kramatorsk, Odessa, Charkiw, Sumy und Tschernihiw. Bei den Attacken kamen Zivilisten ums Leben, viele wurden verletzt.
Lage in den einzelnen Regionen
Folgende Gebiete gerieten unter Beschuss:
- Oblast Odessa
- Oblast Sumy
- Oblast Charkiw
- Oblast Saporischschja
- Oblast Donezk
- Oblast Tschernihiw
Bereits am 10. Juli 2023 wurde in Saporischschja ein Gebäude des städtischen Kinderdienstes durch einen russischen Angriff beschädigt. Eine der abgeworfenen Bomben verletzte sieben Menschen, darunter einen sechsjährigen Jungen. In Kramatorsk kamen am selben Tag durch sieben abgeworfene Fliegerbomben acht Zivilisten ums Leben, darunter ein Kind. Für den 11. Juli wurde in Kramatorsk eine Trauerfeier für die Opfer des russischen Luftangriffs angesetzt.
Am gleichen Tag forderten russische Attacken auf Kramatorsk und Slowjansk ein weiteres Todesopfer und drei Verletzte. In Saporischschja wurde ein neunjähriges Mädchen durch einen Drohnenangriff verletzt. In Charkiw beschädigte ein unbemannter Flugkörper ein Lagerhaus und sieben Fahrzeuge. In der Oblast Sumy wurden zwei Personen verletzt, in der Oblast Tschernihiw ein Mann.
Anwohner berichten von ihren Erlebnissen. Natalija Syworakscha erklärte:
„Wir wurden rechtzeitig vor einer möglichen Luftattacke gewarnt. Alle erhielten das Signal, das Gebäude zu verlassen.“
Oleksandr Muzyka kommentierte die Lage mit den Worten:
„Mein Sohn war bei der Arbeit, dann kam der Anruf, dass das Gebäude zerstört sei. Diese Dreckskerle schießen auf Zivilisten.“
Diese Vorfälle verdeutlichen die anhaltende Eskalation des Ukraine-Konflikts und die akute Gefahr für die Zivilbevölkerung. Die Angriffe treffen nicht nur Infrastruktur, sondern fordern täglich Menschenleben.
Die Lage in der Ukraine bleibt angespannt, da die fortgesetzten Beschüsse weiterhin Schaden anrichten – sowohl an der Infrastruktur als auch an den Menschen vor Ort. Die steigende Zahl ziviler Opfer sorgt im In- und Ausland für Besorgnis. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, Wege zu einer friedlichen Lösung des Konflikts zu finden und die Menschenrechte in Kriegszeiten zu schützen.
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